„Maria schütze alle Wohltäter”

Dank Ihrer Hilfe können Ordensschwestern in Kolumbien überleben

Die Karmelitinnen aus Pereira danken allen Wohltätern.

Die Karmelitinnen aus Pereira danken allen Wohltätern.

Pereira im Westen Kolumbiens ist seit 1943 Heimat der „Unbeschuhten Karmelitinnen”. Wie alle kontemplativen Orden führen die Schwestern ein Leben außerhalb von Lärm und Betriebsamkeit. Ihr Hauptapostolat ist das Gebet. Tag und Nacht sitzen sie vor dem Allerheiligsten und beten für die Kirche und die Welt.

Zunächst lebten sie mitten in der Stadt, dann zogen sie an den Stadtrand, was ihrem kontemplativen Charisma mehr entsprach. „Wir möchten im Herzen der Kirche die Liebe leben“, sagt die Priorin der Karmelitinnen, Mutter Amparo Restrepo Velez. Die 80-jährige Oberin steht elf Schwestern vor.

Die Gemeinschaft in Pereira ist sehr fleißig. Obwohl die Schwestern ihr Kloster nicht verlassen, um zu missionieren, evangelisieren sie doch durch ihr stilles Zeugnis. Wenn jemand an ihre Klosterpforte klopft, heißen sie ihn herzlich willkommen, denn letztlich ist ihre Lebensweise genau das: der Dienst an allen Menschen.

Dank der Hilfe von Wohltätern ist die medizinische Versorgung der Ordensschwestern möglich gewesen.

Dank der Hilfe von Wohltätern ist die medizinische Versorgung der Ordensschwestern möglich gewesen.

Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, verkaufen sie Produkte aus ihrer klostereigenen Bäckerei und ihrer Sektkelterei, mit liebevoll angefertigten Stickarbeiten und anderen handwerklichen Produkten wie geknüpften Rosenkränzen. Neben dem regelmäßigen tiefen Gebet widmen sie sich der Hausarbeit und der Kultivierung ihrer Blumen-, Gemüse- und Obstbeete.

Beim gemeinsamen Singen.

Beim gemeinsamen Singen.

Darüber hinaus pflegen die jüngeren und gesunden Schwestern ihre alten und kranken Mitschwestern. Drei sind über 70 Jahre alt. Sie müssen regelmäßig Medikamente einnehmen. Dank Ihrer Hilfe haben Sie das Überleben der Schwestern gesichert, deren Einnahmen gesunken waren, ohne dass sie ihre Arbeitszeit reduziert hätten.

Arztkonsultationen und Medikamente seien „sehr teuer“, hatte die Oberin in ihrem Bittbrief an KIRCHE IN NOT geschrieben. Ihre Unterstützung von 3.300 Euro sorgte nun für alle Schwestern.

Mutter Amapro Velez sagt allen Wohltätern danke. „Mit Ihren Spenden konnten wir die Kosten für Medikamente, unseren Unterhalt und die verpflichtenden Versicherungen decken. Maria schütze alle Wohltäter. Eine feste Umarmung und besondere Grüße.“

KIN / S. Stein