Eine Erzdiözese sagt danke

Transportfahrzeug für die Betreuung von 27 katholischen Schulen in Liberia

Schüler in Liberia.

Schüler in Liberia.

Dank Ihnen kann KIRCHE IN NOT die laufende Betreuung von 27 katholischen Schulen in der Erzdiözese Monrovia mit einem Auto unterstützen.

In der Erzdiözese leben 140 000 Katholiken. Christen machen in Liberia 40 Prozent der Gesamtbevölkerung aus (davon sechs Prozent Katholiken, 34 Prozent Protestanten), Anhänger traditioneller Religionen machen ebenfalls 40 Prozent aus, Muslime bilden eine Minderheit von 20 Prozent.

Die Straßen in der Region sind kaum asphaltiert. Daher ist ein robustes Auto unerlässlich, um voranzukommen. Erzbischof Lewis Zeigler schreibt, dass die beiden Wagen, die der Erzdiözese zur Verfügung standen, mit über 70 000 Kilometern Gesamtverbrauch und zunehmend teuren Reparaturen längst ausgedient hatten.

Ein Auto ist aber gerade für den reibungslosen Ablauf an den 27 katholischen Schulen notwendig. „Jede Schule muss wenigstens fünfmal besucht werden, um eine effektive Beobachtung zu gewährleisten“, so der Erzbischof.

So können Straßen in Liberia aussehen.

So können Straßen in Liberia aussehen (Foto: Ilona Budzbon/KIRCHE IN NOT).

Das neue Auto ermöglicht nicht nur den Transport von Schulinspektoren, sondern auch von Mahlzeiten, Büchern und anderen Unterrichtsmaterialien für die insgesamt 15 500 Schüler aus mehrheitlich finanziell schwachen Familien.

Liberia erholt sich nur langsam vom wirtschaftlichen Einbruch infolge des jahrelangen Bürgerkriegs von 1989 bis 2003. Zudem wurde die Bevölkerung des Landes durch die Ausbreitung des Ebola-Virus zusätzlich geschwächt. Die Seuche hat in Liberia über 6500 Menschen infiziert und mehr als 2500 Menschen das Leben gekostet.

„Wir schätzen Ihre Unterstützung sehr“

Pater Sumo Varfee Molubah, der für die Schulbildung in der Erzdiözese verantwortlich ist, schrieb im November 2014 an KIRCHE IN NOT: „Die andauernde Krise des raschen Ausbruchs des Ebola-Virus hat viele Aktivitäten zum Erliegen gebracht. Wir danken Gott dafür, dass uns das Auto dennoch erreichte.“

Der Schulunterricht wurde aufgrund der Seuche vorübergehend ausgesetzt. Das Auto wird solange sicher verwahrt bis der Unterricht an den Schulen wieder aufgenommen werden kann. Pater Sumo: „Wir schätzen Ihre Unterstützung sehr. Unseren tiefsten Dank an alle Wohltäter von KIRCHE IN NOT!“

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KIN / S. Stein