Nur mit Booten erreichbar

Dank Ihrer Mess-Stipendien helfen Priester im abgelegenen Amazonasgebiet

Priester aus Bistum Yurimaguas bei der Feier der heiligen Messe.

Priester aus Bistum Yurimaguas bei der Feier der heiligen Messe.

Im Amazonasgebiet im Osten Perus liegt das Apostolische Vikariat Yurimaguas. Mit einer Fläche von 70 000 Quadratkilometern ist es ungefähr so groß wie Bayern. Der größte Teil des Vikariats ist von Urwald bedeckt. Hier leben verschiedene Indianerstämme.

Die Menschen sind arm. Ihre Hütten sind häufig aus Palmblättern gebaut, und die meisten der kleinen Siedlungen sind nur mit dem Boot erreichbar. Straßen gibt es nicht.

Die medizinische Versorgung und Bildungsarbeit leisten lediglich die Missionare. Die Frauen kochen das bescheidene Essen über Feuer und bauen in kleinen Gärtchen das Nötigste an. Yucca, Gemüsebananen, manchmal ein bisschen Fisch – davon ernähren sie sich.

Insgesamt leben knapp 2,2 Millionen Menschen im Vikariat Yurimaguas. Von ihnen sind 240 000 katholisch. Sie werden von nur 23 Priestern seelsorglich betreut. Die Priester müssen auf ihren Wegen zu dem Gläubigen unter nicht nur schwersten, sondern oft auch gefährlichen Bedingungen große Strecken überwinden.

Das Klima ist schwül und heiß, die Menschen werden von Moskitos zerstochen, die auch Krankheiten übertragen. Aber die Priester lassen sich nicht beirren.

Katechese im Bistum Yurimaguas im Osten Perus.

Katechese im Bistum Yurimaguas im Osten Perus.

Die Wohltäter von KIRCHE IN NOT unterstützen die Priester von Yurimaguas jedes Jahr mit Mess-Stipendien. Im vergangenen Jahr haben sie mit 8.100 Euro geholfen. Auch in diesem Jahr zählen die Priester auf unsere Hilfe.

Der Administrator des Vikariates schreibt im Namen aller Priester, denen wir geholfen haben: „Wir sind Ihnen und unseren Brüdern und Schwestern, die uns helfen, dankbar für dieses Zeichen der Gemeinschaft, das Sie uns stets zeigen.

Ich drücke Ihnen den Dank aller Priester des Vikariats aus. Wir beten zu Gott dem Allmächtigen, dass Er Ihnen immer mit Seiner Gnade zuvorkomme und die heilige Jungfrau Sie unter ihrem Schutzmantel bergen möge.“

Schlagworte:
Amazonien · Armut · Mess-Stipendien · Peru · Yurimaguas
KIN / S. Stein