Ein Auto für die Seelsorge

Dank Ihrer Hilfe konnte für einen Priester in Malawi ein Pick-up ermöglicht werden

Pfarrer Lazarus Kennedy Girevulo dankt für den neuen Pick-up.

Pfarrer Lazarus Kennedy Girevulo dankt für den neuen Pick-up.

Pfarrer Lazarus Kennedy Girevulo feiert 2017 das silberne Jubiläum seiner Priesterweihe. Als er vor 25 Jahren in der St-Augustin-Kathedrale von Mangochi geweiht wurde, ahnte er noch nicht, dass er selbst einmal die Kathedralpfarrei leiten würde.

Die Pfarrei hat 18 Außenstationen. Pfarrer Girevulo und seine beiden Mitbrüder haben alle Hände voll zu tun, um die Gläubigen in den verstreuten Dörfern zu betreuen.

Bischof Montfort Stima von Mangochi möchte, dass die Priester in seiner Diözese den Menschen nahe sind. Die Stärkung des Glaubens steht für ihn an erster Stelle.

Während Malawi insgesamt eine christliche Bevölkerungsmehrheit von 82 Prozent und lediglich 13 Prozent Muslime hat, beträgt der Anteil von Muslimen in der Diözese Mangochi je nach Region zwischen 50 und 90 Prozent. Malawi liegt im Südosten Afrikas und hat ungefähr ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik.

Besonders in der Regenzeit sind viele Straßen in Malawi nur schwer passierbar.

Besonders in der Regenzeit sind viele Straßen in Malawi nur schwer passierbar.

In der jüngeren Vergangenheit kam es wiederholt zu Übergriffen auf Christen. Für manche Gläubigen ist es eine große Verlockung, zum Islam überzutreten – vor allem dann, wenn die einzige Schule in einem Ort eine muslimische Einrichtung ist. „Sie brauchen Hilfe und Ermutigung“, sagt der Bischof.

Bei den schlechten Straßenverhältnissen ist es jedoch für die Priester schwer, in die Dörfer zu gelangen. Insbesondere in der Regenzeit, die von Ende Dezember bis Ende März dauert, sind die Wege nur schwer befahrbar, weil sie sich in Schlamm verwandeln.

Bischof Montfort Stima aus Malawi.

Bischof Montfort Stima aus Malawi.

Pfarrer Girevulo hatte bis vor kurzem nur ein fast 30-jähriges Auto zur Verfügung, das in einem maroden Zustand war. Damit kam er kaum noch voran.

Mit der Hilfe von Wohltätern von KIRCHE IN NOT, die 19.000 Euro gespendet hatten, konnte er nun ein neues Auto anschaffen, das ihm und seinen beiden Mitbrüdern die Seelsorgearbeit erleichtert.

Pfarrer Girevulo schreibt uns: „Ich danke Ihnen und den sehr geehrten Wohltätern dafür, dass Sie es möglich gemacht haben, unsere Bitte positiv zu beantworten. Das Fahrzeug wird uns in der Seelsorge sehr hilfreich sein.

Mit Gottes Hilfe werden wir unser Bestes tun, um auf den Wagen gut achtzugeben, wenn wir dem Volk Gottes dienen, indem wir die Außenstationen, die Schulen und die Einrichtungen für Kranke besuchen.

Dort müssen wir unseren Freunden nahe sein, so dass sie keine Angst vor den Feindseligkeiten mancher Muslime haben und nicht von ihrem katholischen Glauben abfallen.“

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein