Seelsorge im Dschungel

Dank Ihrer Hilfe können Katecheten für Pfarreien im Urwald ausgebildet werden

Manche Gemeinden sind nur schwer zu erreichen.

Manche Gemeinden sind nur schwer zu erreichen.

Das Apostolische Vikariat Iquitos liegt mitten im Dschungel Amazoniens. Selbst die Hauptstadt mit mehr als 400 000 Einwohnern ist nur mit dem Flugzeug oder per Boot erreichbar.

Was für Abenteuerurlauber möglicherweise attraktiv klingt, stellt die katholische Kirche vor große Herausforderungen. Denn die Pfarreien bestehen aus vielen kleinen Ortschaften, die ebenfalls nur mit dem Boot erreichbar sind.

Die Möglichkeit, die Gemeinden zu besuchen, hängt vom Wasserpegel der Flüsse ab. Im Sommer, wenn es kaum regnet und der Wasserstand niedrig ist, können viele Pfarreien nicht angefahren werden.

Pfarrer Jacek Zygala (rechts) mit seinem Pasoralteam. Sie gelangen nur mit dem Boot zu den Gläubigen im Urwald.

Pfarrer Jacek Zygala (rechts) mit seinem Pasoralteam. Sie gelangen nur mit dem Boot zu den Gläubigen im Urwald.

Eine wichtige Rolle im Leben der Kirche spielen hier Katecheten. Sie beten mit den Menschen in den Dörfern und unterweisen sie im Glauben. Sie tragen für lange Zeiten im Jahr das kirchliche Leben, denn die Priester kommen nicht so oft in jedes einzelne Dorf, wie es notwendig wäre, um die Gläubigen seelsorglich zu betreuen.

Regelmäßige Treffen der Katecheten

In der Pfarrei Santa Clara von Nanay konnte nun dank der Hilfe der Wohltäter von KIRCHE IN NOT die Ausbildung der Katecheten verbessert werden.

Jeden Monat findet ein Treffen aller Katecheten statt, bei dem es Workshops und verschiedene Fortbildungsveranstaltungen gibt. Außerdem können sich die Katecheten über ihre Erfahrungen austauschen. Unsere Wohltäter haben 5.600 Euro zur Verfügung gestellt.

Zu Besuch in der Pfarrei Santa Clara von Nanay.

Zu Besuch in der Pfarrei Santa Clara von Nanay.

Pfarrer Jacek Zygala schreibt uns: „Es ist noch zu früh, um über die Früchte unserer Arbeit zu sprechen. Wir säen, und Gott ist es, der die Früchte gibt.

Wir sind aber froh und zufrieden, dass wir dieses Projekt verwirklichen konnten. Ohne die finanzielle Unterstützung, die wir von Ihnen erhalten haben, wäre unsere Missions- und Evangelisierungsarbeit unmöglich.“

Ein herzliches Dankeschön an alle, die geholfen haben!

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KIN / S. Stein