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Ein neuer Minibus erleichtert den Dominikanern im Kongo die Arbeit

Ein junger Dominikaner freut sich über den Autoschlüssel für den neuen Minibus.

Ein junger Dominikaner freut sich über den Autoschlüssel für den neuen Minibus.

Die Dominikaner in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, freuen sich über einen neuen Minibus.

Ihr altes Fahrzeug hatte unwiederbringlich seinen Geist aufgegeben, als sie einmal 210 Kilometer von ihrem Kloster entfernt unterwegs waren. Seitdem mussten sie ohne Wagen irgendwie zurechtkommen.

Dank unserer Wohltäter, die 22.000 Euro ermöglicht haben, konnten sie nun einen neuen Minibus anschaffen.

Der Dominikanerorden ist seit 1912 in der heutigen Demokratischen Republik Kongo vertreten. Das Land war zu dieser Zeit eine belgische Kolonie. Damals waren es belgische Patres, die als Missionare dorthin kamen. Inzwischen sind es kongolesische Ordensmänner, die in ihre Fußstapfen getreten sind.

Gruppenfoto vor dem Minibus.

Die Dominikaner in Kinshasa freuen sich über ihr neues Gefährt.

In vier Diözesen ist der Dominikanerorden vertreten und hat sechs Niederlassungen mit insgesamt 42 Patres. Die Dominikaner betreiben Militär- und Polizeiseelsorge, betreuen ehemalige Kindersoldaten, kümmern sich um Waisen, Menschen mit Behinderungen und Opfer sexueller Gewalt und sind außerdem in fünf Pfarreien tätig.

Dominikaner freuen sich über viele Berufungen

Besonders schön ist, dass es viele junge Berufungen gibt: Zurzeit sind es siebzehn Studenten, sechs Novizen und acht Pränovizen, die sich darauf vorbereiten, sich eines Tages mit ihren feierlichen Gelübden ganz an den Orden zu binden. Zwei junge Männer sind zudem schon zu Diakonen geweiht worden und freuen sich auf ihre Priesterweihe.

Der neue Minibus ist für viele Aktivitäten der Dominikaner von großer Bedeutung. Insbesondere kommt er aber den jungen Männern zugute, die noch studieren.

Der neue Minibus ist für viele Aktivitäten der Dominikaner von großer Bedeutung. Auch die Dominikaner, die noch studieren, gelangen damit nun besser und sicherer zur Universität.

Der neue Minibus ist für viele Aktivitäten der Dominikaner von großer Bedeutung. Auch die Dominikaner, die noch studieren, gelangen damit nun besser und sicherer zur Universität.

Denn eine der beiden Universitäten, an denen die Studenten ausgebildet werden, ist 15 Kilometer vom Dominikanerkloster entfernt gelegen. Der öffentliche Verkehr in der 10-Millionen-Stadt Kinshasa ist unzuverlässig und unzureichend.

So war es den Studenten fast unmöglich, pünktlich und zuverlässig zu den Lehrveranstaltungen zu kommen. Zudem verloren sie auch viel Zeit, die sie für ihr Studium und für ihr klösterliches Leben gebraucht hätten.

Sicher zur Universität

Pater Albert Akora Kanika schreibt uns: „Dank des Fahrzeugs sind unsere Studenten auf der Straße weniger Gefahren ausgesetzt. Sie sind gesünder und froher, können regelmäßiger und besser an den Kursen, aber auch am Leben im Kloster teilnehmen und erzielen in ihrem Studium bessere Ergebnisse.“

Die Dominikaner danken allen Wohltätern, die die Anschaffung des Minibusses ermöglicht haben.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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3.Apr 2018 10:51 · aktualisiert: 3.Apr 2018 11:10
KIN / S. Stein