Ein Zeichen der Liebe und Dankbarkeit

Dank Ihrer Mess-Stipendien können Priester in Papua-Neuguinea überleben

Prozession in Papua-Neuguinea.

Prozession in Papua-Neuguinea.

Die 26 Priester der Diözese Wabag sind dankbar für die 2025 Mess-Stipendien unserer Wohltäter.

Bischof Arnold Orowae hatte uns um Hilfe gebeten, denn die Diözese ist arm, und die Priester müssen neben ihrem priesterlichen Dienst noch durch landwirtschaftliche Arbeit zu ihrem Lebensunterhalt beitragen.

Dabei betreuen die Priester riesige Pfarreien mit zahlreichen Außenstationen im nur schwer zugänglichen Bergland. Die Straßen, auf denen sie weite Wege zurücklegen müssen, sind oft kaum passierbar. Dennoch betreuen sie die 75 000 Gläubigen der Diözese unermüdlich.

Sie besuchen kranke Menschen, beraten und begleiten Familien, besuchen die Außenstationen, um die Sakramente zu spenden, erteilen Religionsunterricht und feiern die heilige Messe in Schulen. Außerdem veranstalten sie Besinnungstage für Jugendliche, Kinder, Ministranten und Katecheten.

Bei einem Gottesdienst in Papua-Neuguinea.

Bei einem Gottesdienst in Papua-Neuguinea.

Seit dem von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahr der Barmherzigkeit” im Jahr 2016 ist auch die Zahl derjenigen gestiegen, die das Sakrament der Buße empfangen wollen. So verbringen die Priester auch viel Zeit mit Beichtehören.

Priester sind unermüdlich unterwegs

Ebenfalls wird die eucharistische Anbetung vielerorts stärker gepflegt. Die Feiertage werden festlich begangen. So wird das Patronatsfest der jeweiligen Pfarrei mit einer Novene vorbereitet. Im Rosenkranzmonat Oktober gibt es Prozessionen in allen Ortschaften, in denen es eine Kapelle gibt. Die Priester sind also unermüdlich unterwegs.

Die Mess-Stipendien unserer Wohltäter sind den Priestern eine unschätzbare Hilfe. Obwohl eine heilige Messe nicht „bezahlt“ werden kann, hat es in der Kirche eine lange Tradition, Priestern für die Feier der heiligen Messe in einer bestimmten Intention, beispielsweise für einen Verstorbenen, eine Gabe zu spenden.

Bischof Arnold Orowae feiert mit vielen Priestern einen Gottesdienst.

Bischof Arnold Orowae feiert mit vielen Priestern einen Gottesdienst.

Sie ist keine reine „Vergütung“, sondern ein Zeichen der Liebe und der Dankbarkeit seitens der Gläubigen.

Bischof Arnold Orowae schreibt uns: „Alle meine Priester sind glücklich über die Mess-Stipendien, die sie erhalten haben, und feiern die heilige Messe mit Freude in den Anliegen derjenigen, die sie gestiftet haben.“

Mehr als eine Hilfe für den Lebensunterhalt

Die Mess-Stipendien kommen nicht nur dem jeweiligen Priester selbst für seinen Lebensunterhalt zugute, sondern sie helfen ihm auch dabei, für einige der Bedürfnisse seiner Pfarrei aufzukommen. Beispielsweise kann er mit dem Geld Hostien und Messwein kaufen oder dafür sorgen, dass die Kapellen in den abgelegenen Dörfern würdiger ausgestattet oder besser erhalten werden.

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6.Apr 2018 09:45 · aktualisiert: 6.Apr 2018 10:24
KIN / S. Stein