„Gender-Ideologie” – Ein Leitfaden

Neue Ausgabe in unserer Reihe „Glaubens-Kompass“ ab sofort erhältlich

Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT Deutschland.

Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT Deutschland.

Im Vorfeld der Europawahlen warnt KIRCHE IN NOT vor der Gender-Ideologie und der politischen Agenda des Gender-Mainstreamings. Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert stellte dazu eine unentgeltliche Broschüre mit dem Titel Glaubens-Kompass „Gender-Ideologie“ in München vor.

Darin wird über die Gefahren dieser Geisteshaltung aufgeklärt. „Die Gender-Ideologie wurde von Papst Franziskus sogar als ‚dämonisch‘ bezeichnet“, sagte Fenbert.

„Drei europäische Bischofskonferenzen warnen bereits vor dieser Ideologie. Ich empfehle darum allen Menschen guten Willens, die Programme der zur Europawahl antretenden Parteien vor einer Wahlentscheidung kritisch auf ihre Haltung zur Gender-Ideologie zu prüfen.“

In der neuen Informationsbroschüre heißt es: „Gender-Mainstreaming beherrscht heute weitgehend die politische Agenda der westlichen Länder. Gleichzeitig wissen die meisten Bürger aber nicht, welche weitreichenden ideologischen Ziele sich unter dem Deckmantel von Wörtern wie ‚Gleichstellung‘ und ‚Geschlechtergerechtigkeit‘ verbergen …

Eine Familie aus Jerusalem.

Eine Familie aus Jerusalem.

Das tiefgreifende unterschiedliche Verhalten und Empfinden der Geschlechter ist in den Augen der Gender-Ideologie nicht angeboren, sondern lediglich kulturell bedingt und anerzogen. Das Mann- oder Frausein sei angeblich keine natürliche, sondern vielmehr eine von der Erziehung aufgezwungene Identität.

Damit stellen die Vertreter der Gender-Ideologie Naturgesetze infrage, die seit Menschengedenken Gültigkeit haben, wonach die beiden biologischen Geschlechter aufeinander bezogen und zudem in der Lage sind, durch die Zeugung von Kindern das Leben weiterzugeben.“

Familie aus Lahore/Pakistan.

Familie aus Lahore/Pakistan.

Erkenntnisse der naturwissenschaftlichen Forschung werden dabei vielfach ignoriert und an das ideologische Weltbild angepasst: „Biologen konnten nachweisen, dass Männer und Frauen in bestimmten Bereichen grundverschieden sind. Jedes Geschlecht hat eigene Stärken und Schwächen“, heißt es in der Broschüre.

Und weiter: „Die strikte Weigerung der Gender-Ideologen, die Erkenntnisse einer naturwissenschaftlich orientierten Geschlechterforschung anzuerkennen, verdeutlicht, dass es sich wirklich um eine Ideologie handelt.“

Titelbild der Ausgabe „Gender-Ideologie“aus der Reihe „Glaubens-Kompass“.

Titelbild der Ausgabe „Gender-Ideologie“aus der Reihe „Glaubens-Kompass“.

Ein weiteres Anzeichen dafür ist, dass neue Begriffe und Begriffsbedeutungen eingeführt würden, um gesellschaftliche Veränderungen durch sprachliche Veränderungen herbeizuführen.

„Ein Beispiel für eine solche sprachliche Neuschöpfung ist das Wort ‚Geschlechtervielfalt‘: Dieser Begriff unterstellt, dass es neben männlichen und weiblichen noch weitere geschlechtliche Identitäten gäbe.“

In die Politik Einzug gehalten hat die Gender-Ideologie mit dem „Gender-Mainstreaming“. Darunter versteht man das Bemühen, das „Gender-Denken in der breiten Masse der Gesellschaft zu verankern“. Dieser mit Steuergeldern finanzierte Umerziehungsprozess wird von KIRCHE IN NOT abgelehnt.

Den Glaubens-Kompass „Gender-Ideologie“ können Sie online bestellen oder bei:
KIRCHE IN NOT
Lorenzonistr. 62
81545 München

Telefon: 089 / 64 24 888 – 0
Fax: 089 / 64 24 888 50

E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

Alle in der Medienbox vorgestellten Beiträge sind bei uns unentgeltlich auf CD beziehungsweise DVD erhältlich.

13.Mai 2014 09:35 · aktualisiert: 21.Mai 2014 12:21
KIN / S. Stein