Eine Patronin des Friedens

CD und DVD zur Heiligsprechung von Mirjam Baouardy am 17. Mai in Rom

Mirjam Baouardy.

Mirjam Baouardy.

Zur Heiligsprechung der seligen Mirjam von Abellin am 17. Mai 2015 gibt KIRCHE IN NOT ein Interview mit einem ihrer Biografen, Dr. Karl-Heinz Fleckenstein, auf CD und DVD heraus.

Im Gespräch mit Berthold Pelster zeichnet Fleckenstein das Leben der palästinensischen Christin nach, die in ihrer Jugend mit einem Muslim zwangsverheiratet werden sollte, sich aber für ein gottgeweihtes Leben entschied.

Sie trat in den Karmel im französischen Pau ein. Obwohl sie über außergewöhnliche Gnadengaben wie die Wundmale Christi (Stigmata), Visionen oder die Gabe der Bilokation verfügte, blieb sie bescheiden.

„Sie wollte nichts anderes sein, als ein Staubkorn vor dem großen Gott, nur eine leere Schale, die der Heilige Geist füllen kann. Aus ihren außerordentlichen Gaben machte sie sich nichts. Ihre eigentliche Botschaft war die Nächstenliebe: Wer die Liebe zum Nächsten verletzt“, sagte sie, „verletzt Jesus selbst“, so Fleckenstein.

Klosterzelle von Mirjam Baouardy im Karmel von Bethlehem.

Klosterzelle von Mirjam Baouardy im Karmel von Bethlehem.

Einer Eingebung zufolge gründete Mirjam Baouardy, so ihr bürgerlicher Name, ein Karmelitinnenkloster in Bethlehem, wo sie 1878 im Alter von nur 32 Jahren starb.

Wegen ihrer Friedfertigkeit war sie äußerst beliebt bei der gesamten Bevölkerung, auch bei Angehörigen anderer Religionen. So kommt es, dass selbst Muslime im Heiligen Land die 1983 Seliggesprochene „unsere Heilige“ nennen.

„Muslimische Männer in ihrem Heimatdorf Abellin in Galiläa waren sogar bereit, sich an den Bauarbeiten für eine Kapelle zu Ehren der Seligen zu beteiligen. Diese Patronin des Friedens ist für das Heilige Land also auch eine interreligiöse Figur, die Christen und Muslime verbindet“, erklärt Fleckenstein.

Der in Jerusalem lebende Schriftsteller und Pilgerführer Fleckenstein berichtet in dem Interview auch über Ausgrabungsarbeiten, die er in den Jahren 1993-2005 in Latrun, dem mutmaßlich biblischen Emmaus, begleitete. Die Lokalisierung des Ausgrabungsortes erfolgte nach Visionen der seligen Mirjam von Abellin.

Die Audio-CD und Video-DVD mit dem Titel „,Blume des Orients‘ – Die selige Mirjam Baouardy“ können Sie unentgeltlich online bestellen oder bei:
KIRCHE IN NOT
Lorenzonistr. 62
81545 München
Telefon: 089 / 64 24 888 0
Fax: 089 / 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

8.Mai 2015 09:34 · aktualisiert: 26.Aug 2015 16:23
KIN / S. Stein