RUANDA

Bau eines Hauses für eine Seherin in Kibeho

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Im Südwesten Ruandas liegt Kibeho, in der Diözese Gikongoro, wo es kirchlich anerkannte Marien-Erscheinungen gab: Drei Seherinnen haben von 1981-1983 Botschaften der Gottesmutter empfangen. Dennoch blieb Kibeho nicht erspart, dass 1994 bei einem Massaker mehr als 20.000 Tutsi ermordet wurden.

Zuvor gab es in Kibeho 58.000 Einwohner, 83 Prozent davon katholisch. Laut der letzten Statistik vom März 2003 leben nur noch 18.798 Bewohner dort, davon 49 Prozent Katholiken. Schuld am Rückgang ist der Völkermord. Auch die Pfarrei ist materiell und spirituell schwer beschädigt. Die katholische Kirche kümmert sich um die große Zahl der Witwen und Waisen.

Seit dem 25. März 2003 ist Kibeho den Pallottinern anvertraut, die dafür sorgen sollen, das es zu einem Ort der Pilger, der Versöhnung, der Umkehr und des Friedens wird. Die Seherin Nathalie Mukamazimpaka hat, abgesehen von den Ereignissen 1994, Kibeho nie verlassen: Sie dient immer noch den Pilgern und hat unter anderem in der Sakristei der alten Kapelle gelebt.

Damit sie auch weiterhin dort ihren Dienst tun kann, bittet Pater Zbigniew Pawlowski sac, der Rektor des Heiligtums, um Hilfe. KIRCHE IN NOT hat ihm 17.500 Euro versprochen.

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Marienstatue in der Kapelle von Kibeho

Marienstatue in der Kapelle von Kibeho

Schlagworte:
Afrika · Diözese Gikongoro · Hausbau · Kibeho · Ruanda
28.Okt 2008 14:32 · aktualisiert: 21.Jul 2011 16:38
KIN / V. Niggewöhner