KOSOVO

Innenausbau der Pfarrkirche von Pjetershan

Bis vor wenigen Jahren mussten die Einwohner von Pjetershan einen beschwerlichen Fußweg von zwei Stunden auf sich nehmen, um in der nächstgelegenen Kirche die Heilige Messe zu besuchen. Dies war nicht nur bei Regen eine große Strapaze.

Trotz aller Schwierigkeiten ist es eine lebendige Pfarrei, die bereits einen Priester und neun Ordensfrauen hervorgebracht hat. Etwa 90 Prozent der 1800 Einwohner gehen an Sonn- und Feiertagen in die Kirche.

Großes Engagement der Gemeinde

2003 konnte endlich mit dem Bau einer eigenen Pfarrkirche begonnen werden. Die Gläubigen der Gemeinde, die selbst sehr arm sind, haben in vier Jahren unter großen Opfern die Summe von 237.000 Euro aufgebracht, um den Bau möglich zu machen.

Die meisten von ihnen haben jedoch keine Arbeit mehr. Obwohl sie die Kirche lieben, können sie nicht mehr geben. So steht inzwischen zwar der Rohbau des Gotteshauses, aber für die Innenausstattung ist kein Geld da.

Räume für Religionsunterrricht

Die Kirche dient nicht nur als Raum für die Gottesdienste. Es gibt auch zwei Räume für Religionsunterricht und Jugendarbeit. Es kommen regelmäßig 400 Kinder zum Religionsunterricht. Ein Priester und zwei Ordensfrauen betreuen die Gemeinde.

Wir haben den Gläubigen von Pjetershan, die aus Liebe zu ihrer Kirche schon so große Opfer gebracht haben, 10.000 Euro versprochen, damit ihr Gotteshaus bald keine Baustelle mehr ist.

Hier können Sie direkt online spenden.

Der Innenraum der Kirche in Pjetershan ist noch eine Baustelle.

Der Innenraum der Kirche in Pjetershan ist noch eine Baustelle.

Schlagworte:
Bauhilfe · Kirchenbau · Kosovo
4.Mrz 2009 14:23 · aktualisiert: 27.Mai 2011 17:02
KIN / S. Stein