SIMBABWE

Hilfe für Ausbildung von 28 Seminaristen

Priesterweihe in Hwange.

Priesterweihe in Hwange.

Simbabwe hat zurzeit mit vielen Herausfordungen zu kämpfen: Die Inflation lag im Herbst bei 231 Millionen Prozent (!) und wird täglich höher, die Geschäfte sind leer, es gibt keine Nahrung, kein Benzin, keine Medikamente, die Krankenhäuser können die Patienten nicht versorgen, jedes vierte Kind hat keine Eltern mehr.

Die Kirche steht den gleichen Herausforderungen gegenüber. Viele Priester und andere Vertreter der Kirche wurden sogar gefoltert und bedroht, weil sie ihre Stimme gegen die Regierung erhoben haben.

In all dieser Ausweglosigkeit gibt die Kirche den Menschen dennoch Hoffnung – die einzige Hoffnung, die in diesem Land noch lebendig bleibt. Aus der Diözese Hwange stammen 28 Großseminaristen. Dort gibt es jedoch nur ein Kleinseminar, eine Schule zur Hinführung zur Universitätsreife. Studenten, die schon weiter fortgeschritten sind, müssen ihr Studium an einem Großseminar in anderen Diözesen fortsetzen.

“Sie sind so großzügig”

Das kostet zwar Geld, aber die jungen Männer sind entschlossen, die Frohe Botschaft zu verkünden, ihrem Volk dort Hoffnung zu schenken, wo alle Hoffnung vergebens zu sein scheint. Ohne Hilfe aus dem Ausland können sie jedoch ihren Weg zum Priestertum nicht fortsetzen.

Christopher wird bald zum Priester geweiht. Er schrieb uns: “Ich schulde Ihnen unermesslichen Dank. Sie sind so großzügig. Mögen Sie jeden Tag eine neue Freude in Ihrem Leben erfahren, lassen Sie ihr freudiges Herz den so gütigen und glorreichen Schöpfer preisen und verherrlichen, der Ihnen ein so großzügiges Herz geschenkt hat. Vielen Dank! Gott segne Sie!”

Auch in diesem Jahr unterstützt KIRCHE IN NOT die Ausbildung der Seminaristen aus Hwange wieder mit 7.500 Euro. Bitte helfen Sie mit.

Hier können Sie direkt online spenden. Bitte geben Sie folgenden Code an: 144-02-70.

 

3.Apr 2009 14:23 · aktualisiert: 28.Jun 2016 20:59
KIN / S. Stein