KOLUMBIEN

Bau eines Pilgerzentrums und Unterkunft für das Missionsteam

Für die Flüchtlinge und Pilger gibt es noch keine Unterkunft.

Für die Flüchtlinge und Pilger gibt es noch keine Unterkunft.

Die Diözese Apartadó liegt im Nordwesten Kolumbiens, an der Grenze zu Panama. Es ist das am schwersten zugängliche Gebiet des Landes. Der Dschungel ist so dicht, dass an vielen Stellen die Flüsse die einzigen Verkehrswege sind: ideale Bedingungen für den Drogenschmuggel.

Ein Ort des Friedens ist das Heiligtum “Santa Maria de la Antigua del Darién”. Hier erflehen die Menschen bereits seit dem 16. Jahrhundert den Beistand und die Fürsprache Unserer Lieben Frau und suchen Kraft und Hilfe im Gebet.

Zuflucht suchen hier aber auch zahlreiche Binnenflüchtlinge aus anderen Regionen Kolumbiens, die vor der alltäglichen Bedrohung durch die Drogenhändler, die sie mit brutaler Gewalt zum Anbau von Koka zwingen, und vor der FARC-Guerilla geflohen sind. Unzählige Kolumbianer werden Tag für Tag von der unablässigen Bedrohung durch das ganze Land getrieben.

Notdürftige Strohdächer, keine Sanitäranlagen

Bislang müssen die zahlreichen Pilger unter freiem Himmel schlafen. Es gibt keine Möglichkeit, sie unterzubringen. Ein paar notdürftige Strohdächer, die von Pfeilern gestützt werden, und einige Bäume bieten ein wenig Schutz vor Sonne und Regen. Sanitäre Einrichtungen gibt es nicht.

Der Bischof von Apartadó möchte eine Mehrzweckhalle bauen, wo sowohl Pilger als auch die Mitglieder eines Pastoralteams untergebracht werden können. Das Pastoralteam soll die Menschen, die das Heiligtum besuchen, aber auch die rund 6500 Flüchtlinge, die im Umkreis des Heiligtumes Zuflucht gefunden haben, seelsorglich betreuen.

Wir haben 5.000 Euro zugesagt. Es ist wichtig, dass es in diesem von Gewalt gebeutelten Land Orte des Friedens gibt, von denen Impulse für die ganze kolumbianische Gesellschaft ausgehen.

Hier können Sie direkt online spenden.

12.Mai 2009 13:37 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:54
KIN / S. Stein