BURKINA FASO

Exerzitien mit Teilnehmenden aus ganz Afrika

Im Schulungsraum des Exerzitienzentrums.

Im Schulungsraum des Exerzitienzentrums.

“Paam Yôodo” bedeutet in der Moore-Sprache, einer der in Burkina Faso gesprochenen Sprache, in etwa “geistlichen Gewinn ziehen”. Das trifft auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 30-tägigen Exerzitien zu, die die Jesuitenpatres in dem Geistlichen Zentrum “Paam Yôodo” in Ouagadougou anbieten.

Die Exerzitien werden im Geiste des heiligen Ignatius von Loyola gestaltet. Der Gründer des Jesuitenordens legte besonderen Wert darauf, das Leben Jesu betend zu betrachten und dadurch zu einer vertieften inneren Beziehung zu Jesus Christus zu gelangen.

Die Ordensleute, Priester und Laien, die daran teilnehmen, stammen nicht nur aus Burkina Faso, sondern auch aus Benin, Ghana, der Demokratischen Republik Kongo und anderen afrikanischen Ländern. Vor allem Ordensgemeinschaften schicken ihre jungen Novizinnen und Novizen dorthin, damit sie vor ihren Gelübden die Gelegenheit haben, ihr Gebetsleben in besonderer Weise zu vertiefen.

So wird Burkina Faso, dessen Name übersetzt “Land der ehrenwerten Menschen” bedeutet und zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, zu einem Ort, von dem aus viele Menschen geistlichen Gewinn mit in ihre Heimat nehmen.

“Ich fühle mich innerlich befreit und getröstet”

Bruder Jean-Paul aus Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, hat bereits an dem Besinnungsmonat teilgenommen. Er erzählt von den Erfahrungen, die er dabei gemacht hat:

“Ich fühlte mich innerlich befreit und getröstet; ich spürte die Gewissheit, einen Freund zu haben, der immer da ist: nämlich Jesus Christus, der mich begleitet und meine Hand hält und der mich wieder aufrichtet, wenn ich den Mut sinken lasse. Nachdem ich die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes gekostet habe, versichere ich Euch, die Ihr in Jesus Christus meine Brüder und Schwestern seid, dass dieses Zentrum der Jesuitenpatres ein Zentrum Gottes ist. Danke!”

Teilnehmende an den Exerzitien in Ouagadougou.

Teilnehmende an den Exerzitien in Ouagadougou.

Auch eine junge Schwester schreibt uns: “In meiner Dankbarkeit kann ich all die Menschen guten Willens nicht vergessen, die auf ihre Weise das Geistliche Zentrum unterstützen. Herzlichen Dank für alle Ihre Gesten der Freundschaft und des Teilens und vor allem für Ihre Großzügigkeit, die Sie im Verborgenen für die Heiligung der Seelen aufbringen. Möge der Allmächtige Gott es Ihnen hundertfach vergelten!”

Hilfe von außen notwendig

Die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer kostet nämlich Geld, und die Preise steigen in Burkina Faso. Ohne Hilfe von außen wäre es kaum möglich, so viele Teilnehmende von den Exerzitien profitieren zu lassen.

Damit bald dreißig weitere Personen aus den Exerzitien “geistlichen Gewinn ziehen” und damit erfahren dürfen, dass das Zentrum “Paam Yôondo” seinen Namen zu Recht trägt, haben wir den Jesuitenpatres versprochen, dass wir ihnen auch in diesem Jahr wieder helfen werden. Sie sollen 5.000 Euro bekommen.

Hier können Sie direkt online spenden.

17.Aug 2009 16:19 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:43
KIN / S. Stein