KUBA

Umbau des Seminars in Santiago de Cuba

Die Nasszelle im Priesterseminar von Santiago.

Die Nasszelle im Priesterseminar von Santiago.

Die Stadt Santiago de Cuba wird in manchen Reiseführern als das “Herz” Kubas bezeichnet. Im Gegensatz zur eher kosmopolitisch geprägten Hauptstadt Havana gilt es als “karibischer”. Hier leben viele Schwarze – die Nachfahren afrikanischer Sklaven -, und Musik und Tanz liegen in der Luft.

Ein berühmter Bischof von Santiago war Mitte des 19. Jahrhunderts der heilige Antonius Maria Claret, der den Claretinerorden gründete.

Unweit von Santiago liegt das Nationalheiligtum der Barmherzigen Muttergottes von El Cobre, der Patronin Kubas. Trotz der kommunistischen Politik ist die Jungfrau von El Cobre in den Herzen der Kubaner tief verankert. Papst Johannes Paul II. krönte das Gnadenbild 1998 während seiner Reise nach Kuba.

Seit Generationen wird die Jugend vom kommunistischen Regime indoktriniert. Die elementarsten christlichen Werte werden dabei ignoriert. Seitdem die Kirche wieder etwas mehr Freiheit genießt, tut sie alles, was sie kann, um aus den Ruinen aufzustehen und die Gläubigen spüren zu lassen, dass Gott da ist.

Ein Seminarist beim Lernen.

Ein Seminarist beim Lernen.

Kuba braucht Priester. So wurde in Santiago, der zweitgrößten Stadt Kubas, vor einiger Zeit das Priesterseminar wiedereröffnet. Es ist nach der Ausbildungsstätte in Havana die zweite des Landes. Aber an dem Gebäude gibt es noch so viel zu tun. Es muss renoviert und umgebaut werden, damit das Seminar normal funktionieren kann.

Wir haben noch einmal 5.000 Euro versprochen, damit die Arbeiten abgeschlossen werden können.

Hier können Sie direkt online spenden.

12.Okt 2009 09:46 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:36
KIN / S. Stein