LITAUEN

Bau einer neuen Dorfkirche

Giebel der neuen Kirche in Patilciai.

Giebel der neuen Kirche in Patilciai.

Litauen ist das einzige mehrheitlich katholische Land der ehemaligen Sowjetunion. Mehr als achtzig Prozent seiner 3,5 Millionen Einwohner sind Katholiken. Zur Zeit des Kommunismus litten zahlreiche Priester, Ordensleute und Laien wegen ihres Glaubens in Gefängnissen oder Straflagern.

Seit der politischen Wende in Osteuropa kann die katholische Kirche wieder frei die Frohe Botschaft verkünden und ihren Glauben bekennen, obwohl sie auch heute vor großen Herausforderungen steht.

Nach vielen Jahrzehnten atheistischer Herrschaft ist vieles zerstört worden, was jetzt mühsam wieder aufgebaut werden muss. Zwar ist Litauen seit dem Jahr 2004 Mitglied der Europäischen Union, dies ändert aber nichts daran, dass die Kirche noch immer Hilfe braucht.

So konnte beispielsweise die 1920 notdürftig erbaute Holzkirche der ländlichen Gemeinde Patilciai im Süden Litauens nie renoviert werden. Das Holz war zuletzt völlig verfault und abgenutzt. So gab es keine andere Lösung, als das Gebäude abzureißen. Die Gläubigen haben Geld gesammelt, ihre eigene Arbeitskraft eingesetzt und bereits mit dem Bau eines bescheidenen neuen Gotteshauses begonnen. Aber die Mittel reichen nicht.

Das Dach der alten Holzkirche.

Das Dach der alten Holzkirche.

Daher hat sich Pfarrer Jouzas Peciukonis an uns gewandt und um Hilfe gebeten. Die Gemeinde ist aktiv, sie hat 530 Gläubige. 140 Kinder und Jugendliche besuchen den Religionsunterricht. Er schreibt uns: “Wir sind froh, dass wir dank der guten Arbeit der Bauleute und der finanziellen Unterstützung guter Menschen mit dem Bau weit fortgeschritten sind. Wir warten im Gebet und voller Hoffnung auf eine positive Antwort.”

Wir wollen ihn und seine Gläubigen nicht länger warten lassen und haben 40.000 Euro für das neue Gotteshaus versprochen.

Hier können Sie direkt online spenden.

5.Nov 2009 16:25 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:32
KIN / S. Stein