PHILIPPINEN

Bau eines Ausbildungshauses

Schwestern mit Kinder aus einer Katechesegruppe.

Ordensschwestern mit Kindern aus einer Katechesegruppe.

In vielen Ländern müssen Klöster geschlossen werden, weil es an Nachwuchs fehlt. Doch in manchen Regionen ist es oftmals anders: Dort gibt es junge Mädchen, die Gott und den Menschen dienen wollen, aber die Ordenshäuser sind zu klein, um sie alle aufzunehmen.

So geht es auch den Heilig-Geist-Schwestern in der Erzdiözese Tuguegarao auf der Philippinen-Insel Luzon. Die Ordensfrauen leisten wertvolle Arbeit auf nahezu allen Gebieten.

Sie wollen ihr Apostolat nicht nur auf eine Aufgabe  beschränken, sondern sie sagen: “Wir erweitern unsere Tätigkeit, wenn wir Not sehen und der Heilige Geist uns zu einem Dienst ruft.”

In Maddarulug leiten die Schwestern ein Pastoralzentrum, das viele verschiedene Programme anbietet: Ausbildungskurse für Katechetinnen und Katecheten, Ehevorbereitung, Glaubenskurse, Unterstützung für Schulabbrecher, damit sie einen Schulabschluss erwerben können, Exerzitien vor allem für Krankenschwestern und Ärzte und vieles mehr.

Außerdem besuchen die Schwestern arme Familien und helfen ihnen, sie erteilen Kinderkatechese in der Pfarrei und bereiten Kinder auf die Erstkommunion und Jugendliche auf die Firmung vor. Sie verteilen Bibeln an die Familien und leiten die Menschen an, sowohl geistlich als auch in sozialer Hinsicht ihr Leben zu verbessern.

Schwestern mit Jugendlichen im Pastoralzentrum.

Schwestern mit Jugendlichen im Pastoralzentrum.

Mehrere junge Mädchen möchten sich den Heilig-Geist-Schwestern anschließen, aber das Haus ist zu klein. Die ersten jungen Schwestern mussten sich zu dritt ein Zimmer teilen. Aber die Berufungen nehmen zu, und die Kandidatinnen brauchen Platz, um lernen zu können, und Stille, um ihr geistliches Leben entwickeln zu können. Auch das Kirchenrecht schreibt es vor, dass es für die jungen Novizinnen und Aspirantinnen ein Ausbildungshaus gibt.

Der Erzbischof von Tuguegarao, Diosdado A. Talamayan, schätzt die Arbeit der Schwestern sehr und ist glücklich darüber, dass sie da sind. Daher hat er ihnen ein Grundstück zur Verfügung gestellt, auf dem sie ihr Ausbildungshaus bauen können. Aber die Erzdiözese hat nicht genug Geld, um den Bau zu finanzieren, und daher legt er uns das Anliegen der Ordensfrauen ans Herz, damit wir ihnen helfen.

Wir haben den Schwestern 30 000 Euro versprochen, damit sie die jungen Frauen, die sich zum Ordensleben berufen fühlen, nicht abzuweisen brauchen.

Hier können Sie direkt online spenden.

2.Dez 2009 16:05 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:24
KIN / S. Stein