MEXIKO

Unterstützung der Ausbildung von Novizinnen

Novizinnen der Klarissinen beim Geschirrspülen.

Novizinnen der Klarissinen beim Geschirrspülen.

Assisi, Italien, im Jahr 1212. Ein junges, schönes Mädchen verlässt heimlich das Haus ihrer adligen Eltern. Die Sicherheit, die Geborgenheit, den Reichtum, alle Bequemlichkeit lässt sie hinter sich, um ihr ganzes Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam ihrem Bräutigam Jesus Christus zu schenken.

Entflammt ist sie von den Idealen des heiligen Franziskus von Assisi, ihres geistlichen Führers, Weggefährten und Bruders im Herrn.

Chiara Offreduccio di Favarone, so hieß das Mädchen, stellt ihre entsetzte Familie vor vollendete Tatsachen: Sie lässt sich die Haare scheren und überzeugt ihre Angehörigen auf diese Weise, dass sie unwiderruflich ein Leben in radikaler Christusnachfolge gewählt hatte.

Zu dieser Zeit war es zwar nicht ungewöhnlich, dass ein Mädchen ins Kloster ging, aber eine junge Frau aus adliger Familie hätte auch in einer Ordensgemeinschaft ein standesgemäßes Leben geführt. Ein Leben in bitterer Armut zu wählen, war etwas Neues und Unerhörtes. Bald schlossen sich ihr andere junge Frauen an.

Sie selbst wurde später berühmt als die heilige Clara von Assisi, die Gründerin der Klarissinnen. Der Orden, den sie gründete, hatte die Besonderheit, dass nicht nur die einzelnen Schwestern auf alle weltlichen Güter verzichten, sondern dass auch die Gemeinschaft selbst arm ist und keinen Besitz hat. In aller Welt gibt es heute Schwestern, die dem Ideal der heiligen Klara nacheifern. Vor allem widmen sie sich der ewigen Anbetung vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares.

Novizinnen und Schwestern der Kapuziner-Klarissinnen.

Gruppenfoto mit Novizinnen und Schwestern der Kapuziner-Klarissinnen.

In Mexiko sind die Kapuziner-Klarissinnen der kontemplative Frauenorden mit den meisten Berufungen. Junge, fröhliche Gesichter lächeln unter den Schleiern, und viele der Ordenshäuser platzen aus allen Nähten.

Dabei ist Mexiko ein Land mit einer laizistischen Tradition, in dem es immer wieder zu Versuchen seitens der Politik kommt, den Einfluss der Kirche möglichst zurückzudrängen.

Wie in vielen Ländern Lateinamerikas, werden trotz der hohen Zahl an katholischen Gläubigen die christlichen Werte immer mehr aus der Gesellschaft verdrängt. Das Gebet kontemplativer Schwestern ist angesichts dessen unentbehrlich.

Pater Werenfried van Straaten, der Gründer unseres Hilfswerkes, schrieb über das kontemplative Leben, es sei wie “reiner Schnee hoch auf den Bergen in der Sonne von Gottes Liebe. Schnee, der zerschmilzt, zergeht und scheinbar nutzlos ist. Aber seht! Schmale Bächlein stürzen herab, sie werden breiter, schließen sich zu wilden Strömen zusammen, werden zu Wasserfällen, die Kraftwerke, Maschinen, Fabriken und ganze Industrien in Gang setzen.

Sie zaubern Lichtmeere hervor und strömen weiter, um dürre Ebenen in fruchtbare Äcker zu verwandeln, um eine graue Welt mit Bäumen, Pflanzen, Getreide, Blumen, Obst und Schönheit zu überdecken und Schiffsladungen mit Nahrung und allem, was sonst zu einem menschenwürdigen Leben nötig ist, in ferne Länder zu tragen… Dies ist die Essenz jedes kontemplativen Lebens, jedes still bei Gott Seins, jedes bereitwilligen Hörens auf Gottes Wort.”

Wir haben den Kapuziner-Klarissinnen der südmexikanischen Provinz 1560 Euro für die Ausbildung von zehn jungen Novizinnen versprochen, damit ihr Gebet und ihr Leben für Mexiko und für die ganze Welt zu einem solchen Kraftstrom der Liebe und des Heiles werde.

Hier können Sie direkt online für dieses Projekt spenden. Bitte geben Sie folgenden Code an: 230-03-79.

Schlagworte:

Aktuelle Meldungen · Hilfsprojekte · Assisi · Existenzhilfe · Franziskus · Kapuziner · Klarissinnen · Mexiko · Novizen

3.Feb.2010 14:50 UhrKIN / S. Stein

Website & Medien durchsuchen

Sitemap | Hilfe | Privatsphäre | Kontakt

Die Medienbox von KIRCHE IN NOT

TippsMediensucheEinstellungen
DSL (ab 384 Kbps) ISDN (128 Kbps)

Maria von Guadalupe - Patronin Lateinamerikas
Der Autor Paul Badde über die Marien-Erscheinung im mexikanischen Guadalupe
Rubrik: Weitblick - die Welt von innen
Länge: ca. 28:00

Der Mensch ist besser als wir denken, Teil 7
Das Wirken von KIRCHE IN NOT in Lateinamerika - Kontinent der Hoffnung
Rubrik: KIRCHE IN NOT

Lateinamerika - Kirche im Aufbruch
Mit Beiträgen von P. Hans Stapel, Generalvikar Herbert Douteil, Erzbf. José Palmeira Lessa u.a.
Rubrik: Treffpunkt Weltkirche
Länge: 39:47 - 2004

Wie kann Europa christlich bleiben?
Martin Kugler von der Initiative Europa für Christus über das chr. Fundament des europ. Kontinents
Rubrik: Weitblick - die Welt von innen
Länge: 26:40 - 2007

Handlanger Hitlers? - Die katholische Kirche und das Reichskonkordat 1933
Der Historiker Thomas Brechenmacher über Vorgeschichte und Folgen des Reichskonkordats von 1933
Rubrik: Geschichte der Weltkirche
Länge: 35:28

KIRCHE IN NOT: Versöhnung und Solidarität weltweit
Reportage über die Geschichte und das Wirken von KIRCHE IN NOT und seinen Gründer Pater Werenfried
Rubrik: KIRCHE IN NOT
Länge: ca. 14 min.

Ausbruch zur Liebe - für junge Menschen, die Zukunft wollen
Gabriele Kuby über Auswege aus der europäischen Kultur des Todes und die Freiheit zur wahren Liebe
Rubrik: Spirit - Kirche im Aufbruch
Länge: 30:11


Projekte des Monats

JPG - 12.42 KB
Jeden Monat stellen wir Ihnen an dieser Stelle einige ausgewählte Projekte aus aller Welt vor.

Für diese Hilfsgesuche können Sie direkt online spenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
» mehr…

So können Sie spenden

GIF - 19.68 KB
Sie möchten die Arbeit von KIRCHE IN NOT unterstützen? Hier können Sie direkt online spenden. » mehr…

JPG - 4.2 KBDie Kinderbibel
Bisherige Auflage: 45 700 000 Exemplare in 156 Sprachen. Hier online lesen. » mehr…

DruckenVersenden

GIF - 10.101

GIF - 3.85 KB

GIF - 4.41 KB

Kostenloser Newsletter:

Informationen über die Notlagen
der Weltkirche, aktuelle Tipps zu Veranstaltungen, zu Radio- und Fernsehsendungen und neuem Medienmaterial.

Hier erreichen Sie uns:

Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
Deutschland e.V.

Lorenzonistraße 62
81545 München
Telefon 089 - 64 24 888-0
Telefax 089 - 64 24 888-50
info@kirche-in-not.de

SpendenPater Werenfried