ALBANIEN / KOSOVO / MONTENEGRO
“Der Mensch lebt nicht von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt” (Matthäus 4,4), antwortet Jesus dem Teufel, der ihn dazu überreden will, Steine in Brot zu verwandeln. Immer wieder gibt es jedoch politische Regime, die dem Menschen das Wort Gottes nehmen.
Albanien war dafür ein Beispiel. Dort war die Glaubensverfolgung besonders extrem. Es war das einzige Land, das in seiner Verfassung zu einem atheistischen Staat erklärt wurde. Jegliche Religionsausübung war verboten.
Aber es ist nicht gelungen, in den Menschen die Sehnsucht nach Gott für immer auszulöschen. Das atheistische Regime ist gefallen, und viele Menschen sind heute auf der Suche nach dem Glauben, der ihnen jahrzehntelang vorenthalten wurde, oder können den Glauben, den sie schon haben, wieder frei leben.
In Albanien leben 3,1 Millionen Einwohnern, daunter 513 000 Katholiken. Auch im Kosovo und in Montenegro gibt es albanischsprechende katholische Gläubige. Viele leben außerdem als Einwanderer in Westeuropa oder den USA.
Die katholischen Bischöfe von Albanien, Montenegro und dem Kosovo haben daher beschlossen, die Bibel in albanischer Sprache herauszugeben. 30 000 Exemplare sollen insgesamt gedruckt werden: 18 000 für Albanien, 3000 für Montenegro und 5000 für den Kosovo.
Die übrigen Bibelausgaben sollen in albanischsprachigen Diasporagemeinden im Ausland Verwendung finden. Viele Gläubige warten sehnsüchtig darauf, die Heilige Schrift endlich in ihrer Muttersprache lesen zu können.
Die Übersetzung ist fertig, die albanische Bischofskonferenz hat aber nicht genug Geld, um das Projekt finanzieren zu können. Daher haben sich die Bischöfe vertrauensvoll an unser Hilfswerk gewandt und fragen an, ob wir helfen können.
Damit die albanischsprachigen Katholiken nicht darauf verzichten müssen, das Wort Gottes in ihrer Muttersprache kennen lernen zu können, haben wir 60.000 Euro versprochen - zwei Euro für jedes Exemplar.
Hier können Sie direkt online für dieses Projekt spenden. Bitte geben Sie folgenden Code an: 432-08-89.
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