PHILIPPINEN
“Alle glücklichen Familien gleichen einander. Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich”, schrieb der russische Schriftsteller Lev Tolstoi in seinem Roman “Anna Karenina”.
Manchmal scheint es, es sei viel einfacher für Paare und Familien, eine eigene Form des Unglücks zu finden, als das Glück zu erlangen, nach dem sie sich so sehr sehnen. Denn oft wird das Glück an den falschen Stellen gesucht, und Gott, die Quelle aller Liebe, wird dabei vergessen.
“Familie - werde, was du bist!”, schrieb Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981 in seinem Apostolischen Schreiben “Familiaris Consortio”. Darin stellte er fest: “Nicht selten werden dem Mann und der Frau von heute in ihrer ehrlichen und tiefen Suche nach einer Antwort auf die täglichen ernsten Probleme ihres ehelichen und familiären Lebens Ansichten und Vorschläge angeboten, die zwar verlockend sind, aber die Wahrheit und Würde der menschlichen Person mehr oder weniger verletzen.”
Die katholische Kirche steht Menschen, die das Glück einer Familie erleben wollen, zur Seite. Überall auf der Welt hat sie zahlreiche Programme ins Leben gerufen, um Paaren und Familien zu helfen: die besondere Berufung zu verstehen, was Ehe und Familie ausmacht; in Liebe und Respekt miteinander zu leben und einander zu helfen, das zu tun, was Gottes Wille ist.
So führt beispielsweise die Diözese Tagbilaran auf den Philippinen schon seit zwanzig Jahren ein blühendes Familienapostolat durch. Angeboten werden Ehevorbereitungskurse, Programme für Ehepaare, die ihre Kommunikation verbessern und eine wahrhaft christliche Ehe führen wollen, Erziehungshilfe, Kurse zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Eltern und ihren jugendlichen Kindern, gemeinsame Einkehrtage für Paare und Familien.
Es gibt aber auch Unterstützung für alleinerziehende Elternteile, für Familien, bei denen der Vater oder die Mutter im Ausland arbeitet, um Geld zu verdienen, wie es bei vielen philippinischen Familien der Fall ist, und Hilfe gegen häusliche Gewalt. Wichtig ist auch das Pro-Life-Apostolat, das heißt die Herausbildung des Bewusstseins für den Wert des menschlichen Lebens vom Augenblick der Zeugung an, der Einsatz gegen die Abtreibung und für die Annahme eines Kindes als Geschenk Gottes.
Schwester Pilar Go, die das Programm leitet, bittet uns auch in diesem Jahr wieder um Hilfe. Sie schreibt uns: “Ohne Ihre finanzielle Hilfe können wir unsere Arbeit im Weinberg des Herrn, um die Familien dem Reich Christi näher zu bringen, nicht fortsetzen.” Wir haben 5.000 Euro versprochen.
Hier können Sie direkt online für dieses Projekt spenden. Bitte geben Sie folgenden Code an: 329-08-49
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