ALBANIEN
Bau des Pastoralzentrums “Johannes Paul II.”
Pfarrer Raffele Gagliardi hat viel zu tun: Zu seiner Pfarrgemeinde, die ihren Sitz in Guri Zi hat, gehören fünf Dörfer, von denen zwei sehr weit entfernt gelegen sind.
Die Diözese Shkoder, zu der die Pfarrei gehört, ist eine katholische geprägte Region in einem mehrheitlich muslimischen Land. Hier leben ein Drittel der etwa halbe Million Katholiken Albaniens.
Trotz der langen Zeit des Kommunismus, des Verbotes jeglicher Religionsausübung und der Verfolgung haben die Menschen hier den Glauben bewahrt. Die Eltern und Großeltern haben ihren Glauben an die jüngere Generation weitergegeben.
Daher freut sich Pfarrer Gagliardi, dass seine Gemeinde überaus lebendig ist und die Verbundenheit mit der Kirche tief ist. Die Gottesdienste sind gut besucht, die Feiertage werden in traditioneller Weise begangen werden.
So reich die meisten im Glauben sind, so arm sind viele von ihnen in materieller Hinsicht. Nur wenige haben Arbeit, manche kommen mit dem über die Runden, was sie selbst auf ihren Feldern anbauen, einige haben zumindest das Glück, dass Familienmitglieder, die ins Ausland ausgewandert sind, ein bisschen Geld schicken können.
Viele Familien sind auf die Hilfe der Caritas und die Fürsorge durch die Schwestern vom Orden der seligen Mutter Teresa angewiesen, die in der Pfarrei tätig sind. Die Ordensfrauen helfen Pfarrer Gagliardi auch bei der Seelsorge und erteilen Religionsunterricht und Katechese. Dazu nutzen sie private Räume, die ihnen von Gläubigen zur Verfügung gestellt werden. Ausreichende Räumlichkeiten, in denen die Aktivitäten der Pfarrei stattfinden könnten, gibt es nicht.
Doch mittlerweile hat die Pfarrei begonnen, ein Pfarrzentrum zu bauen, das den Namen des großen Papstes Johannes Pauls II. tragen soll. Dort wird es Räume für die pastoralen und gesellschaftlichen Bedürfnisse der Pfarrei geben.
Damit der Bau fertiggestellt werden kann, haben wir eine Hilfe von 4.000 Euro zugesagt.






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