INDONESIEN

Bau einer Kirche auf der Insel Borneo

Gläubige versammeln sich in einer Kirche.

Gläubige versammeln sich in einer Kirche.

Die Insel Borneo, die für ihre reiche Tier- und Pflanzenwelt berühmt ist – unter anderem leben hier die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans – ist zwischen drei Staaten aufgeteilt. Der größte Teil gehört zu Indonesien, die beiden kleineren Teile jeweils zu Brunei und Malaysia.

Im indonesischen Teil der Insel liegt die Diözese Sintang. Katholiken sind hier in der Minderheit: Von den 722 000 Einwohnern der Diözese sind etwa 200 000 katholisch. In 36 Pfarreien sind 29 Priester tätig.

Eine dieser Pfarreien ist die Gemeinde von Pandan. Obwohl sie nur 50 Kilometer von der Bischofsstadt Sintang entfernt liegt, ist sie per Moped oder Auto nur schwer zu erreichen. Die Infrastruktur ist schlecht, und die Menschen, die hier leben, müssen hart arbeiten, um überhaupt über die Runden zu kommen. Nahrung, Kleidung, Wohnung – alles das bedeutet für sie große Mühe und einen täglichen Kampf ums Überleben, von einem funktionierenden Bildungs- und Gesundheitswesen ganz zu schweigen.

Die 3700 Einwohner der Pfarrei gehören zu den Dayaks, den Ureinwohnern Borneos. Pfarrer Ewaldus, der hier tätig ist, engagiert sich dafür, dass das spirituelle Leben immer mehr aufblüht. Und sein Apostolat trägt Früchte, denn weitere 780 Menschen bereiten sich derzeit auf die Taufe vor. Besonderen Wert legt der Priester auf die geistliche Erneuerung der Familien im christlichen Glauben.

Gemeindefest in Kenyabur Baru. Im Hintergrund ist die momentane Kirche zu sehen.

Gemeindefest in Kenyabur Baru. Im Hintergrund ist die momentane Kirche zu sehen.

Außer der Seelsorge versucht die Kirche auch das zu leisten, was der Staat versäumt, und steht den Menschen auch in den konkreten Nöten ihres Alltags zur Seite. So hilft sie den Menschen dabei, die Arbeit auf den Feldern ertragreicher zu machen, und lehrt sie, ihren Lebensunterhalt zu sichern und ihre Lebensumstände zu verbessern.

Die Pfarrgemeinde hat elf Außenstationen, denn die Ortschaften liegen weit verstreut. Die 91 katholischen Familien, die in dem Dorf Kenyabur leben, müssen sich noch in einer kleinen Dorfkapelle zum Gebet und zu den Gottesdiensten versammeln, die für die Gläubigen viel zu klein ist. Außerdem ist sie bereits stark baufällig. Es gibt keine andere Möglichkeit, als eine neue Kirche zu bauen, aber dazu fehlt der Gemeinde das Geld.

Wir haben 7.000 Euro für eine kleine Kirche versprochen.

Hier können Sie direkt online spenden.

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Schlagworte:
Bauhilfe · Borneo · Indonesien · Kapelle · Sintang
20.Mai 2010 15:53 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:10
KIN / S. Stein