PHILIPPINEN

Fertigstellung des Klarissenklosters

Klarissen beim Gebet.

Klarissen beim Gebet.

Vor sechzehn Jahren haben die Klarissenschwestern in Guibang damit begonnen, ihr Kloster “Unsere Liebe Frau von der Eucharistie” phasenweise zu erbauen.

Aber bis heute ist es ihnen noch nicht gelungen, die letzte Bauphase in Angriff zu nehmen. Sie möchten einen Trakt errichten, der Unterrichtsräume für Novizinnen, die Bibliothek und einen Sitzungsraum enthalten soll.

Im Gegensatz zu vielen Ordensgemeinschaft in der westlichen Welt erfreuen sich die Klarissen auf den Philippinen zahlreicher Berufungen. Daher wird dringend mehr Platz für den Unterricht gebraucht. Außerdem hat die Föderation der Klarissen auf den Philippinen das Kloster in Guibang dazu ausersehen, dass dort Sitzungen, Konferenzen und Seminare stattfinden sollen, an denen Schwestern von den gesamten Philippinen teilnehmen sollen.

Da sich die Fertigstellung des Klosterbaus verzögert, steigen leider auch die Baukosten, denn das Material wird immer teurer. Doch die Kirche vor Ort ist genauso arm wie die Gläubigen, von denen kaum finanzielle Unterstützung zu erwarten ist, da sie selbst kaum das Nötigste zum Leben haben. Zudem wird das Land immer wieder von Stürmen und Taifunen heimgesucht.

Bei einem Gottesdienst im Kloster der Klarissen in Guibang.

Bei einem Gottesdienst im Kloster der Klarissen in Guibang.

Schwester Encarnación bringt es auf den Punkt: “Wenn wir nur finanzielle Unterstützung von den einfachen Menschen in der Region bekommen sollten, heißt das, dass die Arbeiten im Schneckentempo weitergehen werden.”

Die Schwestern schreiben uns: “Wir bitten Sie daher um die notwendige Unterstützung für unser Projekt. Wir wissen, dass Sie uns schon seit so vielen Jahren helfen, und dafür sind wir wirklich dankbar. Wir haben außer Ihnen niemanden, an den wir uns wenden können. Bitte kommen Sie uns zur Hilfe.

Möge Gott Ihnen in Seiner Güte die Mittel schenken, um denen zu helfen, die an Ihre Herzen anklopfen, um Hilfe zu erlangen. Möge Er der Lohn für Ihre Großzügigkeit sein. Wir versprechen Ihnen, dass wir Ihre edle Mission mit unserem Gebet unterstützen werden. Gott segne Sie.”

Wir glauben, dass der Hilferuf der Ordensfrauen, die Tag und Nacht für das Heil der Welt beten und nur um das Nötigste für sich selbst bitten, nicht ungehört bleiben wird. Unser Hilfswerk hat ihnen 10.000 Euro zugesagt.

Hier können Sie direkt online spenden.

20.Mai 2010 15:54 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:09
KIN / S. Stein