BURUNDI

Ausbildungshilfe für 28 Katecheten

Im Seminarraum für die Ausbildung von Katechetinnen und Katecheten.

Im Seminarraum für die Ausbildung von Katechetinnen und Katecheten.

Burundi ist nicht nur eines der kleinsten afrikanische Land, sondern laut Welthunger-Index von 2009 nach der Demokratischen Republik Kongo auch das zweitärmste Land der Welt.

Nach Angaben der Vereinten Nationen leben neunzig Prozent der Bevölkerung Burundis in Armut. Ursachen sind Bürgerkriege, ein niedriger Bildungsstand und die Ausbreitung von AIDS. Wer kann, wandert aus.

Im afrikanischen Institut für Katecheten (ICA) in Muyange, einer Stadt im Nordwesten des Landes, werden zurzeit 28 Katecheten ausgebildet. Die jungen Männer und Frauen, wie Rita Nkunzimana oder Joseph Mukozi, kommen aus unterschiedlichen Gemeinden Burundis. Sie durchlaufen ein straffes einjähriges Programm und lernen neben Englisch, Psychologie, Philosophie und Katholischer Theologie auch andere Religionen kennen.

Angesichts des allgemeinen niedrigen Bildungsstandards ist Burundi auf gut ausgebildete Menschen angewiesen. Auch die katholische Kirche braucht Menschen, die viel über ihren Glauben wissen und ihn begeistert weitergeben. Die Ausbildung zukünftiger Katecheten ist daher wichtig. Die Burundier kennen kaum Stabilität und Perspektiven in ihrem Leben. Sie bedürfen der Seelsorge. Als wesentliche Stütze für die Priester und Schwestern vor Ort fungieren die Katecheten auch als Ratgeber und Hoffnungsträger für ihre Umgebung.

Gruppenfoto mit den Katecheten, die sich derzeit in der Ausbildung befinden.

Gruppenfoto mit den Katecheten, die sich derzeit in der Ausbildung befinden.

Das Institut finanziert sich zur Hälfte selbst. Die anderen finanziellen Mittel müssen von außen kommen. Pater Nahimana hat unser Hilfswerk um Hilfe gebeten. Er berichtet, dass das Ausbildungsjahr 2009/2010 gut gestartet sei. “Wir hoffen, dass es mit der finanziellen Hilfe auch gut enden wird. Wir bedanken uns im Voraus für die Aufmerksamkeit und die Umsetzung unserer Anfrage.”

Wir versprachen ihm eine Unterstützung von 13.300 Euro, damit Männer und Frauen wie Rita Nkunzimana oder Joseph Mukozi ihren Glauben weiter vermitteln können und die Bevölkerung ihres Landes stärken.

Hier können Sie direkt online spenden.

14.Jun 2010 13:54 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:07
KIN / S. Stein