KAMERUN

Existenzhilfe für Ordensschwestern

Postulantin Eliane Jeanne Okanga Bineli (links) und Mitschwester.

Postulantin Eliane Jeanne Okanga Bineli (links) und Mitschwester.

Drei Schwestern und eine Postulantin der Gemeinschaft der göttlichen Vorsehung, setzen sich in der Missionsstation Essiengbot in der Region Abong Mbang für die Evangelisation und in der pastoralen Arbeit ein.

Die vier Frauen leisten unglaublich viel. So versorgen Schwester Annuncjata und Schwester Gracjana die Patienten in einer Ambulanz und bilden Frauen in der klostereigenen Stickerei aus. Schwester Regina hilft in der Grundschule und im Kindergarten, führt Katechese und besucht die Bewohner der einzelnen Dörfer in der Umgebung.

Abong-Mbang liegt in der Ostprovinz von Kamerun. Die Einheimischen hier sind zumeist Angehörige der Makaa, neben kleineren Stämmen der Hausa und Fulbe. Die Mehrheit von ihnen ist christlich.

Die drei Schwestern der Göttlichen Vorsehung freuen sich über einen Neueintritt. Schwester Regina stellt die junge Postulantin vor: “Sie heißt Eliane Jeanne Okanga Bineli. Es ist unsere erste Anwärterin, die aus Kamerun stammt. Dieses Jahr hat sie ihr Abitur beendet und unsere Mutter Oberin um den Klostereintritt gebeten.”

Katechese in einer Schule.

Katechese in einer Schule.

Eliane verbringt ihr Noviziat mit den anderen Schwestern und unterstützt sie bei deren täglichen Aufgaben. Vor allem hilft sie tatkräftig bei der Betreuung der Kinder in der Schule mit.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Schwestern seit längerer Zeit. “Die letzte Spende hat unser Überleben gesichert”, schreibt Schwester Regina. Das gespendete Geld deckte nicht nur den Unterhalt der Schwestern, sondern reichte auch noch für eine zusätzliche und notwendige Anschaffung: “Dank ihrer Spende konnten wir eine Waschmaschine kaufen”, berichtet Schwester Regina.

Eine der Schwestern kümmert sich um Kinder.

Eine der Schwestern kümmert sich um Kinder.

In einem neueren Schreiben bittet sie uns um die weitere finanzielle Unterstützung für dieses Jahr, denn die kleine Gemeinschaft selbst kann nicht für die vollen Lebenshaltungskosten aufkommen. Wir versprachen den Schwestern 2.000 Euro.

Die Antwort kam umgehend: “Im Namen der Gemeinschaft der Schwestern der göttlichen Vorsehung, in der katholischen Mission in Essiengbot, drücke ich meinen Dank und meine große Freude aus.”

Hier können Sie direkt online spenden.

14.Jun 2010 13:54 · aktualisiert: 27.Mai 2011 16:06
KIN / S. Stein