MONGOLEI

Ein Auto für die Consolata-Missionare

Kinder vor einer Kapelle in der Region um Ulaanbaatar, Mongolei.

Kinder vor einer Kapelle in der Region um Ulaanbaatar, Mongolei.

KIRCHE IN NOT unterstützt Patres der Consolata-Missionare, eines 1901 in Turin gegründeten Ordens, bei ihrer Arbeit in der Mongolei.

In dem großen zentralasiatischen Land, das im Norden an Russland und im Süden an China grenzt, sind vor allem der Schamanismus und der tibetische Buddhismus (sogenannter Lamaismus) verbreitet. Von drei Millionen Mongolen sind nur etwa 600 katholisch.

Vor wenigen Jahren kamen italienische Consolata-Missionare in das dünnbesiedelte Land, um dort die Gläubigen seelsorglich zu betreuen und um zu evangelisieren. Zunächst mussten sie in der Hauptstadt Ulaanbaatar die schwierige mongolische Sprache erlernen und sich auf ihren Dienst in diesem Land vorbereiten.

Seit 2006 sind sie in der Provinz Öwörchangai in der Zentralmongolei tätig. Von der Hauptstadt bis in die Stadt Arwaicheer, wo sich die Missionare niedergelassen haben, sind es 430 Kilometer auf einer engen, teilweise nicht asphaltierten Straße. Die anderen Ortschaften sind nur über schmutzige, unebene, unasphaltierte Wege zu erreichen.

Pater Giorgio Marengo schreibt uns: “Man kann auf dem offenen Land stundenlang fahren, ohne einem Menschen zu begegnen. Die meisten Menschen in dieser Gegend sind abhängig von der Viehzucht, sie züchten Pferde, Ziegen und Schafe. Die Familien leben weit verstreut in diesem faszinierenden, aber rauhen Land, das von extremen klimatischen Bedingungen geprägt ist: Im Sommer ist es sehr heiß und trocken, die Winter sind unglaublich kalt, besonders in diesem Jahr, mit Temperaturen unter minus 40 Grad.”

Jurten-Kapelle in der Apostolischen Präfektur Ulaanbaatar, Mongolei. Jurte ist die traditionelle Zeltbehausung der dortigen Nomaden.

Jurten-Kapelle in der Apostolischen Präfektur Ulaanbaatar, Mongolei. Die Jurte ist die traditionelle Zeltbehausung der dortigen Nomaden.

Es versteht sich von selbst, dass unter solchen Umständen ein zuverlässiges Fahrzeug sowohl unentbehrlich für die Arbeit, als auch überlebenswichtig ist. Bislang haben die Missionare des Consolata-Ordens einen gebraucht gekauften Land Cruiser genutzt, aber dieser ist den Straßenverhältnissen inzwischen nicht mehr gewachsen, und das Getriebe bereitet immer größere Probleme.

Weitreichende Evangelisierungsarbeit

Pater Giorgio schreibt uns: “Wenn wir nicht bald ein neues Fahrzeug kaufen, werden wir bei unserer Mission in diesem ländlichen Gebiet vor großen Hindernissen stehen, ganz zu schweigen von dem Risiko, das das Leben in der Isolation ohne einen Geländewagen mit sich bringt, vor allem bei gesundheitlichen Notfällen. Da es für die Evangelisierungsarbeit so wichtig ist, hoffen wir, dass Sie unserer Bitte positiv gegenüberstehen.”

Wir haben den Consolata-Patres 20.000 Euro für einen soliden Geländewagen versprochen. “Starten” Sie mit uns “durch”, damit die Missionare ihren schwierigen Dienst in unwegsamem Gelände erfüllen können. Hier können Sie direkt online spenden.

18.Okt 2010 15:14 · aktualisiert: 27.Mai 2011 14:51
KIN / T. Waitzmann