BRASILIEN

Ausbildungsbeihilfe für Novizinnen

Schwestern beim gemeinsamen Studium

Schwestern beim gemeinsamen Lernen.

Seit fast vierzig Jahren sind Salesianerinnen vom Heiligsten Herzen in Brasilien tätig. Vor allem kümmern sie sich um die Ausbildung und die Katechese von Taubstummen. Wenn der Bischof sie darum bittet, helfen sie auch in Pfarreien.

Viele junge Frauen schließen sich ihrer Kongregation inzwischen an. Zurzeit sind es fünf Novizinnen und 18 Schwestern, die bereits die ersten zeitlichen Gelübde abgelegt haben, so genannte Juniorinnen. Um die Ausbildung der jungen Schwestern zu verbessern, wurde die Zeit des Noviziates, die Vorbereitung auf die ersten Gelübde, auf fünf Jahre verlängert.

Bis die jungen Frauen schließlich die Ewigen Gelübde ablegen, dauert es weitere sechs bis neun Jahre. In dieser Zeit werden sie auf den endgültigen Schritt in das Ordensleben vorbereitet. Sie erhalten eine fundierte Ausbildung, werden intensiv geistlich betreut und lernen auch die praktische Arbeit mit den Menschen, die der Fürsorge durch den Orden anvertraut sind, kennen.

So begleiten die Novizinnen beispielsweise an drei Tagen in der Woche Schwestern bei Hausbesuchen in Familien. Einmal im Monat legen sie einen Besinnungstag ein, einmal im Jahr nehmen sie an siebentägigen Exerzitien teil, um ihr geistliches Leben zu vertiefen. Außerdem erhalten sie eine solide theologische und psychologische Grundbildung und lesen wichtige Dokumente der Kirche.

Durch den Verkauf von Keksen, Rosenkränzen, Postkarten und Pappschachteln, die sie selbst herstellen, tragen sie zu ihrem Lebensunterhalt bei. Außerdem haben sie Einnahmen aus ihrem Exerzitienhaus, das sie Gruppen zur Verfügung stellen. Aber dies reicht nicht aus, um die Kosten der Gemeinschaft zu decken. Vor allem die Studiengebühren, der Lebensunterhalt und die medizinische Versorgung der Juniorinnen bereitet der Oberin großes Kopfzerbrechen.

Gruppenfoto der Schwestern

Gruppenfoto der Schwestern.

Schwester Maeliza Freitas Galvao, die ihre Ausbildung ebenfalls mit der Hilfe unserer Wohltäter absolvieren durfte, schreibt uns: “Es genügt nicht zu sagen, dass wir keine Worte haben, um Ihnen für alles zu danken. (…) Ihre bewundernswerte Güte und Ihr Verständnis für unsere Sorgen um unser geistliches und menschliches Wachstum schenken uns den notwendigen Mut, unseren Zielsetzungen zu folgen. (…)

Wir beten um die Kraft, dass wir stets wirkungsvoll und treu in unseren Entscheidungen sein mögen, damit wir in der Mission, die uns anvertraut ist, dieser Güte in Dankbarkeit entsprechen mögen. Ich schließe diese wenigen Worte, indem ich Gott und der Jungfrau Maria sowie unserem Gründer, dem heiligen Filippo Smaldone, Ihre Anliegen anvertraue. Ich verspreche, Sie mit meinen Gebeten zu begleiten.”

Wir haben 4360 Euro für die Ausbildung der jungen Schwestern versprochen.

Hier können Sie direkt online spenden.

15.Dez 2010 17:05 · aktualisiert: 27.Mai 2011 15:51
KIN / S. Stein