PERU

Katechetenausbildung in einer Pfarrei

Bei einem Katechetentreffen im Bistum Huaraz.

Bei einem Katechetentreffen im Bistum Huaraz.

Die Kirche in Peru hat keinen leichten Stand. Zwar sind 88 Prozent der peruanischen Bevölkerung Katholiken, aber es mangelt an Priestern, und diese Tatsache führt unter anderem dazu, dass nur zwölf Prozent der Katholiken sonntags die Heilige Messe besuchen und 30 Prozent der Trauungen kirchlich begangen werden.

In der Anden-Diözese Huaraz kommen beispielsweise nur 52 Priester auf 382 000 Katholiken. Das heißt, jeder Priester betreut im Durchschnitt weit mehr als 7300 Gläubigem, die noch dazu über weite Gebiete verstreut leben.

Eine der 33 Pfarreien der Diözese ist die Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau vom Heiligsten Herzen, die von Pfarrer Arturo Asencies Benites geleitet wird. Der Priester beobachtet mit Sorge, dass Armut und Arbeitslosigkeit immer mehr zunehmen, Sekten sich ausbreiten und die Menschen seelsorglich viel zu wenig betreut werden können.

Daher setzt er auf Katecheten, die ihm dabei helfen sollen, den Gläubigen in den mehr als 30 verstreut gelegenen ländlichen Gemeinden, die zu der Pfarrei gehören, die Frohe Botschaft zu bringen, mit ihnen zu beten und den Glauben zu vertiefen. Er baut daher auf Katecheten, die in den abgelegenen Dörfern den Gläubigen dabei helfen, ihr Glaubensleben zu vertiefen und den Menschen auch sonst mir Rat und Tat zur Seite stehen.

Mit 2920 Euro möchten wir helfen, dass die zukünftigen Katecheten eine solide Ausbildung erhalten.

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Schlagworte:
Anden · Huaraz · Katech · Katechetenausbildung · Peru
KIN / S. Stein