ARGENTINIEN

Werkstatt für Dominikanerschwestern

Dominikanerin bemalt eine Marienfigur.

Dominikanerin bemalt eine Marienfigur.

Wenig entwickelt und nur dünn besiedelt. So ist die Provinz Catamarca und Diözese gleichen Namens im Nordwesten Argentiniens. Das raue, gebirgige Gebiet mit einer wüstenhaften Hochebene im Zentrum ist Heimat für etwa 200 000 Menschen. Knapp drei Viertel leben in der Hauptstadt San Fernando del Valle de Catamarca.

Als Marienwallfahrtsort hat die im 17. Jahrhundert gegründete Stadt eine gewisse Bedeutung erlangt. Bis heute zieht die Statue der schwarzen Madonna vom Tal in der gleichnamigen Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert tausende Pilger an.

In Catamarca, wie die Hauptstadt auch einfach genannt wird, führen zudem elf Dominikanerinnen ein dem Gebet und der Kontemplation gewidmetes Leben. Den Lebensunterhalt bestreiten die Ordensfrauen durch Handarbeiten. Sie fertigen liturgische Gewänder, Keramiken sowie verschiedene bildliche Darstellungen aus Gips an.

Dafür nutzen die Frauen bisher einen drei mal vier Meter großen Anbau, der jedoch Risse aufweist, wie Schwester Maria Teresa Pérez, die Oberin der Dominikanerinnen von Catamarca in einem Bittgesuch an KIRCHE IN NOT berichtet. Der mit einem Schuppen vergleichbare Raum soll durch eine Werkstatt mit Lagerraum ersetzt werden.

Unser Hilfswerk hat dafür einen Zuschuss in Höhe von 6.000 US-Dollar bewilligt.

Hier können Sie direkt online spenden.

KIN / S. Stein