GUINEA-BISSAU

Fahrzeug für die Seelsorge

Priester der Pfarrei auf einem ausgeliehenen Motorrad.

Priester der Pfarrei auf einem ausgeliehenen Motorrad.

Guinea-Bissau in Westafrika ist etwas größer als Belgien und hat aber nur knapp 1,5 Millionen Einwohner. Rund 90 Prozent sind in der Landwirtschaft tätig, fast zwei Drittel sind Schätzungen zufolge Analphabeten. Das Land gilt als eines der ärmsten der Region.

Für Guinea-Bissau durchaus typisch ist Mansôa, eine Stadt in der Region Oio, 60 Kilometer östlich der Hauptstadt Bissau. Der Ort liegt auf der Nordseite des gleichnamigen Flusses Rio Mansôa und hat 6000 Einwohner.

Zu ihnen gehören auch die Katholiken der Pfarrei Santa Anna. Seelsorger ist Pater Bernardo Da Cunha Cumbá, der dem Päpstliches Institut für die auswärtigen Missionen (PIME) angehört. Die Patres von PIME sind seit 1948 in Guinea-Bissau, die Pfarrei Santa Anna besteht seit 1991. Sie gehört zur Diözese Bissau.

Drei Prozent der 46 000 Einwohner rund um Mansôa sind katholisch, drei Viertel Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Ein Fünftel der dort lebenden Einheimischen sind Muslime. Die Christen leben weit verstreut in zahlreichen Dörfern und unzähligen kleinen Ansiedlungen.

Geländetaugliches Fahrzeug

Die großen Distanzen sind Pater Bernardos größtes Problem. Da er keinen eigenen Wagen hat, bleibt ihm nur das Fahrrad. Damit sind die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei kaum zu bewältigen, die tägliche Seelsorge, Katechesen, Krankenbesuche sowie die Organisation von Alphabetisierungsprogrammen und weitere Aufgaben. Hin und wieder kann sich Pater Bernardo ein Fahrzeug leihen.

Um den Anforderungen einer Großpfarrei gerecht zu werden, hat sich der Pfarrer an KIRCHE IN NOT gewandt und um einen Zuschuss für den Kauf eines gebrauchten geländetauglichen Fahrzeugs gebeten. Der Bischof von Bissau unterstützt das Anliegen. Unser Hilfwerk hat  20.000 Euro zugesagt.

Hier können Sie direkt online spenden.

KIN / S. Stein