RUMÄNIEN

Unterstützung der Ausbildung

Seminaristen in Cluj

Priesteramtskandidaten in Klausenburg/Cluj.

Im rumänischen Cluj (Klausenburg) bereiten sich gegenwärtig 16 junge Männer auf die Priesterweihe vor. Die Stadt ist Sitz der Eparchie Cluj-Gherla, eines Bistums der Griechisch-katholischen Kirche in Rumänien.

Es umfasst den nordwestlichen Teil Transsylvaniens (Siebenbürgens). Der Bischofssitz wurde 1924 von Gherla nach Cluj verlegt, weshalb die Eparchie ihren heutigen Namen erhielt.

Obwohl Rumänien ein überwiegend orthodox geprägtes Land ist, sind in Siebenbürgen weitere christliche Konfessionen seit Jahrhunderten verwurzelt: Lutheraner und Reformierte sowie Gläubige der Römisch- und der Griechisch-katholischen Kirche.

Ihnen gemein ist eine wechsel-, aber auch leidvolle Geschichte. So wurde unter kommunistischer Herrschaft etwa die Griechisch-katholische Kirche der Orthodoxen zwangsweise einverleibt. Trotz Unterdrückung und Verfolgung konnte sie sich jedoch behaupten. Ihre Rehabilitierung erfolgte 1989. Das griechisch-katholische Seminar von Cluj-Gherla, das den Namen des Evangelisten Johannes trägt, wurde 1991 wieder eröffnet.

Seitdem hat KIRCHE IN NOT die Ausbildung junger Seelsorger der Griechisch-katholischen Kirche immer wieder unterstützt. Auch 2011 hat der Bischof von Cluj-Gherla, Florentin Crihălmeanu, um Hilfe gebeten. Unser Hilfswerk gewährt einen Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte direkt online spenden

Katholische Wallfahrtsorte in Rumänien

 

19.Jan 2012 11:39 · aktualisiert: 15.Feb 2012 16:51
KIN / S. Stein