VENEZUELA

Ausbildung von sieben Novizinnen

Pastoralteam in La Moran, einem Stadtteil von Caracas.

Pastoralteam in La Moran, einem Stadtteil der Hauptstadt Caracas.

Im Internet beschreiben die „Religiosas Concepcionistas Misioneras de la Enseñanza“, die Schulschwestern von Caracas, ihre Berufung wie folgt: Sie seien Ordensfrauen, deren Leben von der Freude getragen wird, dem Herrn ganz zu gehören; Töchter Mariens, berufen, ein lebendiges Zeugnis zu geben, ein Zeichen der Hoffnung, dass das Gute stärker ist als das Böse; Missionarinnen, offen für das Wirken des Heiligen Geistes, Verkünderinnen der Frohen Botschaft vom Reich Christi; und Schulschwestern, die dem Ruf des Herrn folgend Kinder und Jugendliche in seinem Geist erziehen.

In der Hauptstadt Caracas unterhält die Gemeinschaft vielfältige Initiativen, darunter ein Ausbildungszentrum für Novizinnen. Gegenwärtig leben dort sieben junge Frauen, die sich auf ein Leben als Ordensschwester vorbereiten. Dabei lernen sie frühzeitig, Verantwortung zu übernehmen.

So haben sie sich in Caracas Armenviertel La Morán beispielsweise im Rahmen eines pastoralen Praktikums um Kinder und Jugendliche gekümmert. Aus dieser Initiative ist inzwischen ein Haus für 280 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren geworden. Je nach Alter werden die Kinder täglich versorgt. Die jungen Frauen spielen mit ihnen und unterrichten sie.

In La Morán haben die Schulschwestern aber noch weitere Spuren hinterlassen. So regten sie an, das an einem Hügel gelegene Viertel mit Treppen zu versehen, um den Zugang zu den Hütten und Häusern zu vereinfachen.

Blick auf La Moran, Armenviertel von Caracas.

Blick auf das Armenviertel La Moran.

Die „Religiosas Concepcionistas Misioneras de la Enseñanza“ sind im 19. Jahrhundert von der spanischen Ordensfrau Carmen Sálles gegründet worden. Über Jahrzehnte hatte sie sich um die Ausbildung und geistliche Erziehung von Kindern und Jugendlichen gekümmert.

Papst Johannes Paul II. sprach sie 1998 selig. Inzwischen ist die Gemeinschaft in zahlreichen Ländern vertreten, unter anderem in Spanien, Brasilien, Italien, Japan, Kongo, Korea, Mexiko, Kamerun und in Venezuela, wo die Schulschwestern 1957 Fuß fassten.

Um die Ausbildung und den Unterhalt der Novizinnen in Caracas zu sichern, hat die dafür zuständige Ordensfrau, Mutter Cristina Rodriguez, KIRCHE IN NOT um Hilfe gebeten. Unser Hilfswerk gewährt einen Zuschuss in Höhe von 1.750 Euro.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte direkt online spenden

 

KIN / S. Stein