KROATIEN

Erweiterung einer Pfarrkirche

Nach und nach werden die Kirchen in Kroatien restauriert.

Besonders verehrt wird das Gnadenbild der wundertätigen Muttergottes von Sinj auf der Insel Split. An Mariä Himmelfahrt kommen zehntausend Pilger dorthin. An diesem Tag hören in dem Heiligtum 50 bis 60 Priester Beichte. Am Wochenende vor dem Hochfest findet zudem ein Jugendtreffen statt, an dem um die zehntausend Jugendliche teilnehmen.

Aber auch jenseits dieser besonderen Feierlichkeiten ist die Kirche hier lebendig. 20 000 Gläubige gehören der Pfarrei an, 12 Franziskaner sind als Seelsorger tätig. Die Pfarrei hat noch fünf Filialkirchen, in denen ebenfalls die heilige Messe gefeiert wird.

Drei davon wurden zu kommunistischer Zeit als Säle für verschiedene Veranstaltungen gebaut, da der Bau von Kirchen verboten wurde. Ohne die Erlaubnis der Regierung wurde damit begonnen, in den Räumlichkeiten Gottesdienste abzuhalten.

Obwohl in der Pfarrkirche jeden Sonntag sieben heilige Messen gefeiert werden, ist das Gotteshaus für den Andrang der Gläubigen zu klein. Ganz zu schweigen von Weihnachten und Ostern, Erstkommunionen und Firmungen sowie Tagen, an denen viele Pilger kommen.

Die Gläubigen stehen an den vielen Beichtstühlen an.

Die Gläubigen stehen an den vielen Beichtstühlen an.

Die Kirche muss dringend erweitert werden, aber die wirtschaftliche Lage in Kroatien ist schlecht, und die Arbeitslosigkeit ist hoch. So können die Gläubigen nur wenig spenden. Auf Split kommt noch hinzu, dass hier während des Krieges zwischen 1992 und 1995 viele Flüchtlinge untergekommen sind, die hier ein neues Zuhause gefunden haben.

KIRCHE IN NOT möchte hier mit 20.000 Euro helfen, die Kirche zu erweitern.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte direkt online spenden

KIN / S. Stein