PERU

Bau einer Kirche

Hochaltar der Kirche in Uchubamba.

Hochaltar der Kirche in Uchubamba.

In Peru wird die heilige Rosa von Lima heiß und innig verehrt. Sie ist die erste Heilige Lateinamerikas. Die Legende weiß zu berichten, dass ihre Mutter bei ihrer Taufe eine Rose über dem Kind schweben sah. Seitdem wurde das Mädchen „Rosa“ genannt.

Gegen den Willen ihrer Eltern wurde sie mit 20 Jahren Dominikaner-Terziarin, nachdem sie sich einer Heirat widersetzt hatte. Ihre Liebe zu Jesus Christus war stärker als alles andere, und so führte sie ein strenges Leben des Gebetes und der Buße.

Immer wieder betete sie: „Herr, mehre meine Leiden, aber auch meine Liebe.“ Obwohl sie bereits mit 31 Jahren starb, gründete sie das erste kontemplative Kloster Lateinamerikas. Dargestellt wird sie mit einem Rosenstrauß oder mit einem Kranz aus Rosen, oft auch mit dem Jesuskind, das ihr mehrfach erschienen sein soll.

Eine der vielen Kirchen in Peru, die der heiligen Rosa von Lima geweiht sind, steht in den Anden in Uchubamba in der Pfarrgemeinde von Chugay in der Prälatur Huamachuco. Diese Prälatur gehört zu den ärmsten Teilen des Landes.

Die jetzige Kirche in Uchubamba.

Die Kirche in Uchubamba kann nicht mehr renoviert werden. Wir unterstützen den Bau einer neuen Kirche.

Bischof Sebastian Ramis Torrens berichtet KIRCHE IN NOT: „Die Landwirtschaft wirft hier kaum etwas ab. Für einen großen Sack Kartoffeln bekommen die Bauern gerade mal 25 Eurocent. Mit den Karotten sieht es nicht anders aus. Davon können die Menschen ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten.“

Oft komme es auch zu Missernten. „In einem Jahr kann es so aussehen, als werde die Ernte gut sein, aber dann zerstört ein plötzlicher Kälteeinbruch große Teile der Ernte.“ So sind auch die Einwohner von Uchubamba arm, und ihr Kirchlein ist in einem beklagenswerten Zustand. Es kann nicht mehr renoviert werden, sondern muss neu gebaut werden. KIRCHE IN NOT hilft mit 5.250 Euro.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte direkt online spenden

KIN / S. Stein