Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im Monat Juni

Kind aus Sri Lanka.

Kind aus Sri Lanka.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie um die Unterstützung und Ihre Spende für die Christen in Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo, Litauen, Pakistan, Peru und Sri Lanka.

26 Jahre lang litten die Menschen im Norden Sri Lankas unter einem Bürgerkrieg. Viele Tausende kamen ums Leben oder sind geflohen. Seit drei Jahren gibt es erst wieder Frieden, und die Geflohenen kommen wieder zurück in ihre oft zerstörten Heimatstädte und -dörfer.

Auch viele Kirchen wurden zerstört, wie zum Beispiel in Aalunkulam. Sie ist dem Jesuskind geweiht, das von den Gläubigen stark verehrt wird. Auch im Exil sind die Menschen dem Glauben treu geblieben. Heute leben wieder über 1500 Katholiken in dem Dorf. “Die Kirche ist der einzige Ort, wo die Menschen Hoffnung und Trost finden können”, schreibt uns der Bischof der Diözese Mannar, Joseph Rayappu. Mit Ihrer Hilfe möchten wir die Kirche wieder aufbauen.

In Litauen helfen wir einer Pfarrgemeinde, dass sie auch im Winter Gottesdienste in der Kirche feiern und Religionsunterricht für Kinder anbieten kann. Bisher ist es so, dass die Menschen sich warm anziehen müssen, wenn sie im Winter in den Räumlichkeiten oder in der Kirche sind. “Wir trinken heißen Tee, um uns zu wärmen”, berichten die Kinder, die mit dicken Schals um den Hals und Pudelmützen auf dem Kopf tapfer dem Unterricht der Ordensschwester folgen.

Das ist kein Zustand. Bevor der nächste Winter kommt – und in Litauen kann es durchaus bis minus 30 Grad kalt werden – , soll die Kirche ausreichend isoliert werden. Leider kann die Pfarrei nicht für die Kosten alleine aufkommen. Daher hat sie uns um Hilfe gebeten.

Gruppenfoto der Seminaristen

Gruppenfoto der Seminaristen in Murhesa / Demokratische Republik Kongo.

Weltweit unterstützen wir die Ausbildung von Priestern, einem der Hauptanliegen unseres Hilfswerks. Diesmal fördern wir zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo 52 angehende Priester aus sechs Diözesen. Sie stammen meist selber aus armen Familien, aber auch die Diözesen können nicht alleine für sie aufkommen.

Zwar hat das Seminar versucht, durch Landwirtschaft und Viehzucht zumindest die Kosten für die Verpflegung der Seminaristen und des Lehrkörpers zu decken, aber diese Bemühungen wurden durch Kriegshandlungen und Plünderungen zunichte gemacht. Helfen Sie den jungen Männern mit Ihrer Spende, um ihnen eine gute Ausbildung und Zukunft zu sichern.

Wo es zu wenige Priester gibt, kümmern sich Ordensleute oder Katecheten um die Seelsorge der Menschen. Diese Arbeit ist vor allem in ländlichen Gebieten notwendig, wo die Gemeinden weit verstreut leben und die Infrastruktur besonders schlecht ist.

In diesem Monat unterstützen wir unter anderem den Bau eines kleinen Ausbildungszentrums für Katecheten in den peruanischen Anden. Vor allem werden Räumlichkeiten für den Unterricht und für die Übernachtung benötigt.

Nähkurse geben den Frauen in Pakistan zumindest eine bescheidene Perspektive (Foto: Wolnik).

Nähkurse geben den Frauen in Pakistan zumindest eine bescheidene Perspektive (Foto: Wolnik).

In Pakistan unterstützen wir die Katechese insbesondere für Frauen. In dem muslimisch geprägten Land haben es Frauen sehr schwer; christliche Frauen sind besonders schlecht angesehen. Die katholische Kirche hilft ihnen, im Glauben zu wachsen und auch ihre Rechte und Pflichten besser kennen zu lernen. Auf der Grundlage der kirchlichen Lehre sollen sie auch lernen, ihr Familienleben besser zu gestalten und ihre Kinder im Glauben zu erziehen.

Man bringt ihnen aber auch ihre Rechte bei, die sie gemäß der pakistanischen Gesetzgebung und der Verfassung durchaus haben. Außerdem gibt es Näh- und Stickkurse, damit sie auch etwas zum Familieneinkommen beitragen können.

Eine weitere Bitte um Hilfe erreichte uns aus Burkina Faso in Westafrika. Es ist eines der ärmsten Länder der Welt. Im Osten des Landes gibt es eine Pfarrei, die flächenmäßig doppelt so groß ist wie Frankfurt am Main – rund 500 qkm. Die 22 000 Gläubigen werden von nur drei Priestern sowie einigen Ordensschwestern und Katecheten betreut.

Die Außenmauer der Kirche in Kombengo

Blick auf die "Außenmauer" der Kirche in Kombengo.

Die Kapelle im Dorf Kombengo, das zu dieser Pfarrei gehört, besteht aus dicken, krummen Ästen, die ein Dach aus Zweigen abstützt. Eigentlich sieht es aus wie ein Unterstand für das Vieh. Eine zusammengebrochene Lehmmauer versucht, dem Ganzen den Anschein eines Gebäudes zu geben. Wir möchten hier den Bau einer kleinen Kapelle fördern, damit die Menschen in würdiger Atmosphäre den Gottesdienst feiern können.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und für andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

KIN / S. Stein