Hilfsprojekte des Monats

Ausgewählte Beispiele unserer weltweiten Hilfe im Monat Juli

Schwestern in Nowosibirsk

Schwestern unterschiedlicher Kongregationen sind im Bistum Nowosibirsk tätig.

Jeden Monat stellen wir Ihnen eine Auswahl mehrerer Projektbeispiele aus der ganzen Welt vor. Diesmal bitten wir Sie um die Unterstützung und Ihre Spende für die Christen in Äthiopien, Bangladesch, Kenia, Philippinen, Russland, Venezuela und Weißrussland.

Das Bistum Nowosibirsk in Russland ist sechsmal so groß wie Deutschland. Die Gemeinden liegen weit verstreut auf diesem Gebiet. Nicht überall kann ein Priester sich um die Seelsorge kümmern; er ist auf die Unterstützung von Ordensschwestern angewiesen.

In der Diözese sind 76 Ordensfrauen unterschiedlicher Kongregationen tätig, die verschiedene Schwerpunkte in ihrer Arbeit haben. Sie kümmern sich um die Menschen “von der Wiege bis zur Bahre”. Alle diese Schwestern in der Diözese sind auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen, denn ohne unsere Hilfe könnten sie ihren aufopferungsvollen Dienst nicht tun.

Auch in Weißrussland und auf den Philippinen unterstützen wir in diesem Monat besonders die Ordensschwestern und deren Arbeit. In beiden Ländern helfen wir den Frauen bei der Anschaffung eines Fahrzeugs. Für die Schwestern auf den Phlippinen ist ein geländetaugliches Auto besonders vonnöten, denn sie leben quasi mitten im Urwald und haben dort unter anderem eine Krankenstation. Sie besuchen und pflegen die kranken Menschen aber auch in den ablegenen Dörfern. Durch einen neuen Jeep können die Schwestern besser dorthin gelangen und so Menschenleben retten.

Die Franziskanerinnen aus der Diözese Witebsk in Weißrussland benötigen ein neues Fahrzeug. Ihr bisheriges ist in einem sehr schlechten Zustand, so dass es häufig in der Werkstatt ist. Auch die Franziskanerinnen betreuen die Menschen im Umkreis, so dass sie auf das Fahrzeug angewiesen sind.

Student in Addis Abeba

Ein Student der Weiterbildungskurse in Addis Abeba.

In diesem Monat unterstützen wir insbesondere die Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Laien. So zum Beispiel in Äthiopien, wo wir dem St.-Francis-Institut in Addis Abeba unter die Arme greifen. Das Land ist eines der ärmsten der Welt. Viele Menschen wenden sich an Priester, die in der Gesellschaft besonders angesehen sind. Wir möchten in diesem Monat das Institut unterstützen, denn der Schwerpunkt liegt dort in der Seelsorge für Familien und Jugendliche sowie in der Katechese.

Auch die Ausbildung angehender Priester ist wichtig, um die Seelsorge auch in armen Ländern aufrechtzuerhalten. In Kitale in Kenia unterstützen wir das Priesterseminar, wo derzeit 48 Studenten sich auf den Priesterberuf vorbereiten. Da die Preise gewaltig gestiegen sind, braucht das Seminar Hilfe von außen.

In Bangladesch, das ebenfalls ein sehr armes Land ist, helfen wir in diesem Monat dem Erzbistum Dhaka. Wir fördern ein Programm für die geistliche und menschliche Bildung der Gläubigen. Es sollen Multiplikatoren in Pfarreien und Familien ausgebildet werden. Benötigt werden Gelder für Lehrkräfte, Unterkünfte und Transfers, da einige Pfarreien bis zu 350 Kilometer von Dhaka entfernt liegen.

Karmelitinnen aus Venezuela

Diese Karmelitinnen aus Venezuela brauchen unsere Hilfe.

Die Karmelitinnen in der Erzdiözese Valencia in Venezuela wohnen derzeit noch in einem ehemaligen Schweinestall. Das Grundstück, auf dem der Stall steht, wurde 2009 von der sozialistischen Regierung enteignet. Juristisch ist das Eigentum jedoch nicht geklärt. Solange nicht klar ist, wem das Grundstück gehört, können die Schwestern kein Kloster bauen. Um ihnen ein Überleben zu sichern, haben wir den Karmelitinnen unsere Unterstützung zugesagt.

Die vorgestellten Projekte sind nur wenige Beispiele unserer Arbeit. Sie können für diese und für andere Projekte von KIRCHE IN NOT einfach und sicher online spenden. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Unterstützung.

3.Jul 2012 15:39 · aktualisiert: 3.Jul 2012 15:53
KIN / S. Stein