ECUADOR

Hilfe für Fertigstellung von Kirchen

Jugendliche vor einer Kirche in Ecuador

Jugendliche vor einer Kirche in Ecuador.

Die St.-Josefs-Pfarrei liegt im Nordwesten der Hafenstadt Guayaquil, die mit 2,5 Millionen Einwohnern größer ist als die Hauptstadt Quito. Der Pfarrei gehören fast 37 000 Menschen an. Sie sind aus verschiedenen Teilen des Landes hierher gekommen, um der Armut zu entfliehen.

Sie hatten nur einen Traum: Eines Tages ein besseres Leben führen. Aber auch hier hat sich ihr Traum bislang nicht erfüllt. Die Armut ist extrem. Hoch ist auch die Kriminalitätsrate.

Zu der Pfarrei gehören vier Kapellen. In die Kapelle Unserer Lieben Frau von Monserrat sind schon dreimal Einbrecher eingestiegen. Sie nahmen Stühle, Musikinstrumente, religiöse Gegenstände und die Spenden aus dem Opferstock mit. Die Gemeinde hat im Jahr 2011 verschiedene Aktionen gestartet, um Geld zu sammeln, damit endlich die Mauer fertiggebaut werden kann, die das Gotteshaus vor unerwünschten Eindringlingen schützen soll.

Eine Tombola und verschiedene Spiele wurden organisiert. Auf diese Weise kamen knapp 2400 Euro zusammen. Damit wurde Baumaterial beschafft. Die Arbeit wurde von den Gläubigen selbst geleistet. Dennoch hat das Geld nicht gereicht.

Arbeiter beim Bau der Kirchen

Arbeiter beim Bau der Kirchen in Ecuador.

Auch die Pfarrkirche selbst wurde bereits Opfer eines Einbruchs. Diesmal wurde alles entwendet, was den Dieben halbwegs wertvoll erschien. Hier ist die Lage noch schlimmer als im Falle der Kapelle, denn auf dem ungesicherten Gelände befinden sich auch das Pfarrhaus und das medizinische Zentrum der Pfarrei. Es könnte leicht zu einem Raubüberfall kommen, der den Priester oder andere Personen das Leben kosten könnte. Auch hier ist eine schützende Mauer dringend notwendig.

In der Kapelle Unserer Lieben Frau von Guadalupe gibt es noch nichts zu stehlen. Nur der Rohbau steht. 200 Gläubige finden dort Platz, aber die Wände sind noch nicht angestrichen, und es gibt noch keinen Altar, keine Stühle, keine elektrischen Leitungen, keine Fenster und Türen, von Bildern, Heiligenfiguren oder einem Tabernakel ganz zu schweigen.

Pfarrer Pedro Merejildo Borbor bittet uns um Hilfe für seine arme Pfarrei. Wir wollen mit 12.000 Euro helfen.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte spenden.

1.Aug 2012 10:43 · aktualisiert: 2.Aug 2012 11:21
KIN / S. Stein