KENIA

Ein neues Dach für eine Pfarrkirche

Freiwillige Bauarbeiter bauen eine Kirche

Mit viel Eigeninitiative haben die Pfarreimitglieder mitgeholfen, eine Kirche zu bauen.

Die Pfarrei von Tigania ist die älteste in der Diözese Meru im Nordosten Kenias. Gegründet wurde sie 1913 von Consolata-Missionaren. Zwei Jahre später war die Pfarrkirche fertig. Damals war sie groß genug, aber mit der Zeit nahm die Zahl der Gläubigen immer weiter zu. Heute platzt das Gotteshaus aus allen Nähten.

Die Menschen in Tigania sind arm. Sie bauen auf ihren kleinen Feldern ein bisschen Mais, Hirse, Erbsen oder Bohnen an. Oft bleibt der Regen aus. Dann kommt es zu Missernten. Dennoch haben die Gläubigen große Opfer gebracht, um eine neue Pfarrkirche bauen zu können. Mit ihrer eigenen Arbeitskraft und und mit Erspartem haben sie begonnen, ein neues Gotteshaus zu errichten.

Nun reichen die Mittel nicht mehr für das Dach. Es ist jedoch wichtig, dass die Kirche bald mit einem Dach versehen wird, denn sonst werden die sengende Sonne und möglicherweise einsetzende sintflutartige Regenfälle das beschädigen, was bereits errichtet wurde.

“Viele Wassertropfen bilden gemeinsam ein großes Meer”, schreibt Pfarrer Agapius J. Charles an KIRCHE IN NOT. Er bittet uns im Namen seiner Gläubigen, die schon so viele Opfer für ihre Kirche gebracht haben, um Hilfe. Wir haben ihm 12.000 Euro versprochen.

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Schlagworte:
Armut · Bauhilfe · Consolata-Missionare · Dach · Kenia · Meru
KIN / S. Stein