PERU UND BOLIVIEN

Existenzhilfe für Schwestern

Gruppenbild der Schwestern der schutzlosen Alten

Gruppenbild der Schwestern der schutzlosen Alten.

Sie sind ein Segen für tausende Menschen, die im Alter auf Hilfe angewiesen sind: die Schwestern der schutzlosen Alten. Allein in Bolivien und Peru kümmern sich 243 Ordensfrauen um alte Menschen, die alleine nicht mehr zurecht kommen. In diesen Ländern führen die Schwestern insgesamt 17 Altenheime, in denen knapp 2400 Menschen betreut werden.

Der Orden, den der spanische Priester Saturnino López Novoa und die Ordensfrau Santa Teresa de Jesús Jornet e Ibars Ende des 19. Jahrhunderts ins Leben riefen, unterhält in 17 Ländern 210 Häuser, in denen rund 26 000 Menschen leben.

Allein in Spanien betreuen sie 15 300 alte, kranke und pflegebedürftige Menschen; die übrigen leben in Altenheimen in Portugal, Deutschland, Italien, Mexiko, Kuba, Puerto Rico, in der Dominikanischen Republik, in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Argentinien, Chile, Brasilien und Mosambik.

Um ihren Dienst leisten zu können, sind die Schwestern auf Unterstützung angewiesen. Öffentliche Zuschüsse gibt es in Bolivien und Peru nicht. Orden wie die Schwestern der schutzlosen Alten leisten in diesen Gesellschaften folglich einen wesentlichen, unverzichtbaren Dienst – freiwillig und ohne feste Entlohnung.

Da die Schwestern sich ganz den Pflege- und Betreuungsaufgaben widmen, können sie keine regelmäßigen Einnahmen erzielen. Die Spendengelder sichern deshalb auch ihren Lebensunterhalt, kommen den Alten und Kranken aber dennoch unmittelbar zugute.

Schwestern mit alten Menschen

Die Schwestern kümmern sich vor allem um alte Menschen.

Schwester Miriam de la Santísima Trinidad, die sich in Lima zusammen mit anderen um 92 pflegebedürftige Senioren kümmert, schreibt: “Wir sehen unseren Einsatz als Dienst an den Alten und Schwachen und versuchen dabei das Wort unserer Gründerin Wirklichkeit werden zu lassen, die gesagt hat: ‘Pflegt ihre Körper, um ihre Seelen zu heilen.’”

Die leibliche und medizinische Versorgung findet Ergänzung in der geistlichen Betreuung sowie durch die menschliche Anteilnahme und Wärme, die den Bewohnern der Altenheime entgegengebracht wird.

KIRCHE IN NOT hilft den Schwestern mit 10.000 Euro, damit sie weiterhin ihren selbstlosen Dienst leisten können.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte spenden.

KIN / S. Stein