RUMÄNIEN

Renovierung einer Pfarrkirche

Pfarrer Eugen Ciuraru aus der Pfarrei Racadiuni mit Kindern.

Pfarrer Eugen Ciuraru mit Kindern.

Vielleicht stellt die katholische Pfarrei von Racaciuni einen Rekord auf: 99 Prozent der Gläubigen kommen sonntags zur heiligen Messe, an Werktagen sind es immerhin noch 70 Prozent! Darunter sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Insgesamt ist die Bevölkerung hier jung: Ein Drittel der rund 1850 Einwohner des Dorfes sind noch keine 18 Jahre alt.

Pfarrer Eugen Ciuraru freut sich darüber, dass seine Pfarrei so lebendig ist. Er berichtet: “Selten habe ich als Priester so viele Mütter gesehen, die ihre kleinen Kinder auf dem Arm zur Kirche gebracht haben. Während der Messe helfen ihnen immer fünf bis sieben Personen, indem sie ihnen zeitweise die Kinder abnehmen.”

Die Pfarrkirche bedarf jedoch dringend der Renovierung. 1930 wurde sie von den Gläubigen selbst nur mit Steinen und Kalk gebaut. Die Folge: Im Winter wird es im Innern bitterkalt, im Sommer sehr heiß. Das Gotteshaus braucht also eine Isolierung, um die Temperatur erträglich zu halten. Außerdem müssen die Elektroleitungen und die Holzbalken ausgetauscht und die Wände neu gestrichen werden. Der letzte Anstrich stammt aus dem Jahr 1983.

Einen Teil des benötigten Geldes haben die Gläubigen selbst aufgebracht. Aber Rumänien ist kein reiches Land, und außerdem hat die Gemeinde aus eigener Kraft bereits einen kleinen Saal für die Katechese errichtet. So bittet Pfarrer Ciuraru uns nun um Hilfe für seine immer gut besuchte Pfarrkirche. KIRCHE IN NOT hilft mit 10.000 Euro.

Hier können Sie für dieses und ähnliche Projekte spenden.

Schlagworte:
Bauhilfe · Iasi · Renovierung · Rumänien
3.Sep 2012 13:00 · aktualisiert: 31.Mrz 2015 15:31
KIN / S. Stein