ALBANIEN

Renovierung eines Ordenshauses

Vinzentinerin aus Rreshen in Albanien.

Vinzentinerin aus Rreshen.

Rreshen ist eine kleine Stadt in Nordalbanien. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus stehen dort die meisten Fabriken und Bergwerke still, viele Menschen sind arbeitslos. Manche Einwohner verlassen die Stadt und wandern in Ballungszentren oder ins Ausland ab.

Dafür ziehen jedoch Menschen nach Rreshen, die in den kleinen Bergdörfern, aus denen sie stammen, keine Perspektive für sich und ihre Familien sehen.

Vier Vinzentinerinnen (auch bekannt als “Barmherzige Schwestern”) sind seit 1998 in Rreshen tätig. Sie betreiben eine Suppenküche und eine kleine Ambulanz, in der Bedürftige kostenlos medizinischen Rat und Medikamente erhalten. Außerdem kümmern sie sich um Kinder und Jugendliche und haben eine Katechese für Frauen ins Leben gerufen.

Denn zum einen gibt es in Albanien viele Menschen, die mehr über Gott erfahren möchten; zum anderen bringen die Schwestern den Teilnehmerinnen bei, dass jeder Mensch dazu berufen ist, armen, kranken und verlassenen Menschen zu helfen.

Nun haben die Schwestern aber selbst ein Problem. Das Haus, in dem sie leben, wurde zwar erst 1998 errichtet, jedoch wurden die Arbeiten schlecht und mit minderwertigen Baumaterialien ausgeführt, so dass Wasser eingedrungen ist. Die Mauern haben Risse, ein Teil der Zimmerdecke ist bereits eingestürzt, der Dachstuhl und das Dach sind beschädigt. Aufgrund der fehlenden Wärmeisolierung bleibt das Gemäuer feucht, die elektrischen Leitungen werden in Mitleidenschaft gezogen.

Umfangreiche Renovierungen sind nötig, damit das Gebäude bewohnbar bleibt. Die Schwestern haben sich an KIRCHE IN NOT gewandt, und wir haben 25.000 Euro versprochen.

KIN / S. Stein