LIBANON

Ausstattung für Küche und Speisesaal

Gottesdienst mit Karmeliterpatres.

Gottesdienst mit Karmeliterpatres.

Bis vor wenigen Jahren war der Libanon das einzige Land des Nahen Ostens mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung.

Inzwischen haben sich die Verhältnisse verändert, und Muslime bilden mit 60 Prozent die Mehrheit. Immer mehr Christen verlassen das Land. Dennoch ist der Libanon bis heute ein Land mit zahlreichen geistlichen Berufungen.

So hat der Karmeliterorden im Libanon sechs Klöster mit über 30 Mönchen. Mehr als die Hälfte von ihnen ist unter 35 Jahre alt ist. Die Patres setzen sich dafür ein, Christen eine Zukunftsperspektive zu verschaffen.

Das Karmeliterkloster in Kobayat hat daher einer Software-Firma Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, damit dort Menschen arbeiten konnten. So sind in dem Dorf nahe der syrischen Grenze, fernab der Hauptstadt Beirut, mehrere Dutzend Arbeitsplätze entstanden.

Die Karmelitenpatres sorgen aber auch dafür, dass die Christen in ihrem Glauben und ihrer Kirche beheimatet bleiben. Daher haben sie ein Zentrum eingerichtet, in dem Besinnungstage und Exerzitien stattfinden. Es hat eine Kapelle, drei Räume für Veranstaltungen sowie 13 Gästezimmer mit 25 Betten.

Für die Einrichtung der Küche und des Speisesaals fehlen die finanziellen Mittel. Beides konnte deshalb noch nicht eingerichtet werden. Die Patres bitten uns um 15.000 Euro, um die Küche und den Speisesaal des Zentrums fertigzustellen.

Schlagworte:
Bauhilfe · Exerzitienhaus · Karmeliter · Libanon · Syrien
KIN / S. Stein