PERU

Hilfe für die Ausbildung von Novizinnen

Ordensschwestern zu Besuch in einem Dorf in den Anden.

Ordensschwestern zu Besuch in einem Dorf in den Anden.

Sie gehen dorthin, wohin nur selten ein Priester kommt. In den entlegensten und ärmsten Gebieten teilen die Ordensfrauen in den blauen Gewändern die Armut und Verlassenheit der Menschen und schenken ihnen Hoffnung.

Bereits mehr als 500 Frauen der Gemeinschaft „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ sind für viele Menschen zu sichtbaren Engeln geworden.

Die Gemeinschaft wurde 1961 in Peru gegründet und ist in sechs Ländern Lateinamerikas tätig. Sie kümmert sich um jene, die nicht nur unter schwierigen Bedingungen leben, sondern auch auf den Trost der Kirche verzichten müssen.

Über holprige Straßen legen sie schier endlos erscheinende Wege mit dem Fahrrad, mit Eseln und Pferden, mit primitiven Karren zurück oder gehen stundenlang zu Fuß. In einigen Gebieten kommen sie sogar nur mit dem Boot voran.

Sie bringen den Menschen nicht nur Hilfe in deren konkreten Sorgen und Nöten ihres Alltags. Die Ordensfrauen beten mit ihnen, trösten kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg, leiten Begräbnisse und Wortgottesdienste und erteilen Katechese.

29 junge Frauen bereiten sich zurzeit im Noviziat des Ordens im peruanischen Caraveli darauf vor, um später irgendwo in Lateinamerika eingesetzt zu werden. Mit 6.500 Euro (224 Euro pro Novizin) unterstützt KIRCHE IN NOT ihre Ausbildung.

Schlagworte:
Anden · Armut · Ausbildung · Caraveli · Missionare · Novizen · Peru
5.Mrz 2013 11:43 · aktualisiert: 5.Mrz 2013 16:50
KIN / S. Stein