DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

Bau einer Kapelle

Frau mit Kind in der Demokratischen Republik Kongo.

Frau mit Kind in der Demokratischen Republik Kongo.

Die Stadt Murhala liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Sie hat 13 000 Einwohner, von denen 9000 katholisch sind.

Jeden Morgen um sechs Uhr versammeln sich zahlreiche Gläubige zum Rosenkranzgebet und zur heiligen Messe. Sie verehren insbesondere den heiligen Nikolaus von Flüe und bitten ihn um Frieden für ihre seit vielen Jahren von Krieg und Gewalt heimgesuchte Region.

Die Katholiken von Murhala möchten ein eigenes Gottesaus errichten, das diesem Heiligen geweiht ist. Sie treffen sich bislang in einem alten Holzhaus, das jedoch langsam marode wird. Mit vereinten Kräften versuchen sie, ihren Traum einer kleinen Kapelle Wirklichkeit werden zu lassen. Auf dem Rücken oder auf dem Kopf transportieren die Menschen Sand, Steine und Ziegel, damit sie ihr Gotteshaus bauen können.

Aber sie sind sehr arm und leben von dem, was ihre kleinen Felder hergeben, oder betreiben Kleinhandel, können aber ihre Familien davon kaum ernähren. Ohne Hilfe können sie den Bau nicht vollenden.

Pfarrer Jean de Dieu Karhabalala Mufungizi schreibt: „Deshalb klopfen sie an die Tür ihrer Brüder und Schwestern von KIRCHE IN NOT, damit sie ihre Kapelle bauen können. Man muss den Frieden herstellen. Frieden erlangt man, indem man etwas Gutes und Sichtbares tut. Die Menschen um Gott herum zu vereinen, ist für die Christen in Murhala die beste Art und Weise, sie in Frieden und Harmonie zu vereinen.

Man baut das Land auf, indem man Orte baut, wo sich die Menschen versammeln können, man bringt einem Volk den Frieden, indem man ihm das friedliche Antlitz Gottes zeigt. Das ist es, was wir in Murhala tun.“

KIRCHE IN NOT hilft mit 50.000 Euro beim Bau dieser Kapelle, die ein Ort des Friedens werden soll.

KIN / S. Stein