PAKISTAN

Unterstützung bei Druckkosten

Titelbild unseres Rosenkranzbüchleins.

Titelbild unseres Rosenkranzbüchleins.

In Pakistan leben mehr als 1,2 Millionen Katholiken. Angesichts einer muslimischen Bevölkerung von mehr als 180 Millionen ist dies eine kleine Minderheit, die sozial an den Rand gedrängt, unterdrückt und oftmals Opfer gewalttätiger Übergriffe ist. Aber der Glaube der Menschen ist stark.

Eine besondere Rolle spielt die Verehrung der Gottesmutter Maria. Fast jede Kirche hat eine Mariengrotte, wo sich nach der heiligen Messe viele Gläubige zum Gebet einfinden. Maria wird sogar von manchen Muslimen verehrt. Obwohl die Frau in der pakistanischen Gesellschaft als unterdrückt angesehen werden darf, ist die Mutter jedoch in ihrem häuslichen Umfeld hoch angesehen. „Das Paradies ist unter den Füßen der Mutter“, sagt ein pakistanisches Sprichwort.

„Maria ist als Mutterfigur fürsorglich, kümmert sich, liebt“, erklärt beispielsweise Pfarrer Emmanuel Parvez aus Pansara in der Diözese Faisalabad. „Es kommen alle zur Muttergottes, vor allem die, die traurig und krank sind oder Probleme haben. Es kommen viele kinderlose Frauen, die darum beten, endlich Mutter zu werden. Andere Gläubige bringen ihre kleinen Kinder, legen sie der Gottesmutter zu Füßen und sagen zu Maria: ‚Sorge für mein Kind, wie du dich um das Jesuskind gekümmert hast!’“

Kinder vor einer Mariengrotte in Pakistan.

Kinder vor einer Mariengrotte in Pakistan.

Im „Jahr des Glaubens”, das noch bis zum 24. November dauert, möchte die pakistanische Bischofskonferenz in allen Diözesen des Landes das Rosenkranzgebet stärken. Daher haben die Bischöfe KIRCHE IN NOT um Hilfe für den Druck von 30 000 Exemplaren des illustrierten Gebetsheftes „Der Rosenkranz“ in Urdu, der Nationalsprache Pakistans, gebeten. Damit sollen die Gläubigen daheim oder in ihren Pfarrgemeinden zum Rosenkranzgebet angeleitet werden.

KIRCHE IN NOT hilft mit 8.600 Euro beim Druck des Rosenkranzbüchleins.

1.Aug 2013 19:33 · aktualisiert: 1.Aug 2013 19:37
KIN / S. Stein