BURKINA FASO

Ausbildungshilfe für Novizinnen

Die Novizinnen bei der Gartenarbeit.

Die Novizinnen bei der Gartenarbeit.

Die Katholische Kirche ist in Burkina Faso noch jung. Erst um 1900 kamen katholische Missionare in das Gebiet.

Das westafrikanische Land, dessen Name übersetzt „Land der ehrenwerten Menschen“ bedeutet, hat rund 16 Millionen Einwohner, von denen heute etwas mehr als 20 Prozent Christen sind, darunter 12 Prozent Katholiken. Die Hälfte der Bevölkerung sind Muslime, ein knappes Drittel gehört noch traditionellen afrikanischen Religionen an.

Wie in vielen Ländern Afrikas gibt es zahlreiche Berufungen. Vor allem die Frauenorden haben regen Zulauf. Mehr als 1400 katholische Ordensschwestern dienen in vielfältiger Weise Gott und den Menschen. Und es wird viel Hilfe gebraucht, denn Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt.

Eine der Kongregationen, die sich über viele Berufungen freuen, ist die einheimische Gemeinschaft der Schwestern von der Verkündigung aus Bobo-Dioulasso. Momentan bereiten sich 14 Novizinnen und 15 Postulantinnen darauf vor, sich für immer an die Kongregation zu binden und sich in den Diözesen und Pfarreien des Landes vor allem in der Katechese und der Jugendarbeit in den Dienst der Kirche und der Mitmenschen zu stellen.

Gruppenfoto der Novizinnen der Gemeinschaft der Schwestern von der Verkündigung.

Gruppenfoto der Novizinnen der Gemeinschaft der Schwestern von der Verkündigung.

Neun Kilometer von Bobo-Dioulasso entfernt, das auch Sitz der gleichnamigen Diözese ist, haben die Schwestern ihr Ausbildungshaus, wo die jungen Frauen drei Jahre lang ausgebildet werden.

Wir möchten der jungen Kongregation auch in diesem Jahr mit 7.800 Euro helfen, ihre 14 Novizinnen auszubilden.

17.Sep 2013 11:52 · aktualisiert: 4.Nov 2013 13:33
KIN / S. Stein