BRASILIEN

Ausbildungshilfe für Ordensschwestern

Unser Hilfswerk unterstützt die Ausbildung der Novizinnen.

Novizinnen bei den Hausaufgaben.

Die Ordensgemeinschaft der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ ist noch jung: Sie wurde 1989 in Argentinien gegründet.

Heute gehören dem Orden weit mehr als 1000 Schwestern an, die in mehr als 30 Ländern auf allen fünf Kontinenten ihren Dienst tun. Die immer zahlreicher werdenden Berufungen werden in 26 Häusern ausgebildet.

Auch in Brasilien sind die Schwestern tätig. Zu ihrer Berufung gehört das, wozu Papst Franziskus die Gläubigen immer wieder auffordert: in die „Randgebiete der Welt“ zu gehen. So sind sie vor allem dort tätig, wo die Menschen in bitterer Armut leben: in den abgelegenen und vernachlässigten Landesteilen. Ihren aufopferungsvollen Dienst verrichten sie einzig und allein für Gottes Lohn – Geld erhalten sie keines.

Sie kümmern sich um Waisenkinder und alte Menschen, arbeiten in Schulen und Krankenhäusern, helfen Familien und unterstützen die Priester in den Pfarreien.

Gebet der Schwestern der Kongregation der Dienerinnen des Herrn und der Jungfrau von Matará.

Gebet der Schwestern der Kongregation der Dienerinnen des Herrn und der Jungfrau von Matará.

Ihre Arbeit wird begleitet von dem Gebet des kontemplativen Zweigs ihrer Ordensgemeinschaft, dessen Schwestern sich ganz dem Gebet widmen. Sie beten für den Frieden in der Welt, die Einheit der Christen für die Priester und Ordensleute, für den Schutz des Lebens inmitten einer „Kultur des Todes“, wie es Papst Johannes Paul II. nannte, und sie unterstützen geistlich die Arbeit der tätigen Schwestern.

Immer mehr brasilianische junge Mädchen möchten sich der Gemeinschaft anschließen. Zurzeit werden in dem Ausbildungshaus der Schwestern in Brasilien zwölf Novizinnen ausgebildet.

Da der Orden nur über geringe finanzielle Mittel verfügt, unterstützt KIRCHE IN NOT die Ausbildung des Ordensnachwuchses regelmäßig. So helfen wir auch in diesem Jahr mit 3300 Euro.

KIN / S. Stein