UGANDA

Renovierung eines Schwesternhauses

Teile des Dachs sind bereits eingestürzt.

Teile des Dachs sind bereits eingestürzt.

Die Diözese Lira liegt im Norden Ugandas. Dort herrschte zwanzig Jahre lang ein blutiger Bürgerkrieg, der 2007 zu Ende ging. Er hat tiefe Spuren hinterlassen und Wunden geschlagen. Viele Menschen sind traumatisiert und leiden bis heute unter großer Angst.

Der Bildungsstand ist niedrig, weil die meisten Menschen während des Krieges keine Schule besuchen konnten. Die Bevölkerung ist sehr arm, viele leiden an Aids oder sind HIV-infiziert. Es wird viel Hilfe benötigt.

Die Schwestern vom Missionsinstitut „Maria, Mutter der Kirche“ arbeiten dort, wo es keine Ärzte und Krankenschwestern gibt. Im abgelegenen Distrikt Oyam bringen sie Hoffnung zu den Menschen, um die sich sonst niemand kümmert. Hier leiten sie ein Krankenhaus mit 178 Betten, das sie 1993 von Combonischwestern übernommen haben. Außerdem verfügt die Klinik über ein Aids-Zentrum, das dringend benötigt wird.

Aber die elf Ordensfrauen, die hier arbeiten, stehen kurz davor, ihre Mission aufgeben zu müssen. Denn das 1953 errichtete Gebäude, in dem sie untergebracht sind, war bereits bei ihrer Ankunft in einem schlechten Zustand.

Auch andere Teile des Gebäudes sind bereits eingestürzt.

Auch andere Gebäudeteile sind beschädigt.

Damals hofften die Schwestern, es bald renovieren zu können. Sie hatten aber nicht genug Geld, und so wurden die Schäden immer größer. Wasser fließt durch die Löcher im Dach; Termiten sind in das Gebäude eingedrungen und haben die Holzbalken zerfressen. Inzwischen sind Teile des Daches eingestürzt, und die Schwestern sind in Gefahr, wenn sie bleiben.

Da ihr Dienst aber für die Menschen in der Region lebensnotwendig ist, haben wir ihnen versprochen, mit 15.000 Euro bei der Renovierung zu helfen.

Schlagworte:
AIDS · Bauhilfe · Krankenhaus · Lira · Mission · Ordenss · Uganda
3.Dez 2013 09:50 · aktualisiert: 3.Dez 2013 09:59
KIN / S. Stein