RUSSLAND

Zubehör für christliche Nachrichtenagentur

Das von KIRCHE IN NOT mitfinanzierte orthodoxe Kapellenschiff in Russland.

Das von KIRCHE IN NOT mitfinanzierte orthodoxe Kapellenschiff in Russland.

Ein „Dialog der Liebe und der Wahrheit“ zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche ist nur möglich, wenn gegenseitige Vorurteile, die auf Unkenntnis und Missverständnissen beruhen, abgebaut werden. Dazu bedarf es objektiver Informationen, die sich am besten über die modernen Medien verbreiten lassen.

Anfangs waren die ökumenische Medienarbeit noch ein Wagnis, aber dank des Einsatzes der orthodoxen und der katholischen Mitarbeiter, die sich gemeinsam in den Dienst dieses Apostolats gestellt haben, haben sich diese Einrichtungen etabliert.

Sie helfen dabei, den christlichen Werten in der Gesellschaft eine Stimme zu verleihen und auch innerhalb der christlichen Konfessionen Informationen zu vermitteln, die dabei helfen, einander zu verstehen.

Eines dieser Projekte ist die ökumenische Nachrichtenagentur „Blagovest Info“ in Moskau. Sie berichtet ausgewogen über christliche Themen. Sie hat sich in katholischen ebenso wie in orthodoxen Kreisen in Russland einen Namen gemacht, aber auch viele andere Agenturen berufen sich auf „Blagovest Info“, wenn sie über die katholische oder die orthodoxe Kirche berichten. Die Agentur hat sich somit als wichtiges Instrument in der russischen Medienlandschaft etabliert.

Mitarbeiterin von Blagovest im Interview mit dem litauischen Erzbischof Sigitas Tamkevicius.

Mitarbeiterin von Blagovest Info im Interview mit dem litauischen Erzbischof Sigitas Tamkevicius.

Unter anderem veröffentlicht sie exklusive Interviews mit hohen katholischen und orthodoxen Würdenträgern. So hat beispielsweise Kardinal Kurt Koch nach seiner Ernennung zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen der Agentur eines seine ersten Interviews gegeben.

Nun sind aber die Computer und das technische Zubehör der Agentur bereits alt, was die Arbeit erschwert. Daher hilft KIRCHE IN NOT mit 4.800 Euro.

KIN / S. Stein