KASACHSTAN

Fertigstellung eines Klarissenklosters

Eine Klarissin leitet die Katechese für Kinder und Jugendliche.

Eine Klarissin leitet die Katechese für Kinder und Jugendliche.

Rund 190 000 Katholiken leben in Kasachstan. Sie sind vor allem Nachkommen nach Zentralasien deportierter Polen, Ukrainer oder Wolgadeutscher.

In der ehemaligen Sowjetrepublik bekennt sich die Hälfte der Bevölkerung zum Islam. Christen der verschiedenen Konfessionen machen einen Anteil von 13,5 Prozent aus, die übrigen Bewohner gehörten keiner Religionsgemeinschaft an.

In der Stadt Pawlodar im Norden des Landes leben seit dem Jahr 2009 vier Klarissenschwestern, die der Erzbischof von Astana in seine Diözese eingeladen hatte, um hier ein kontemplatives Kloster zu gründen. In der Stadt mit 400 000 Einwohnern gibt es nur eine katholische Pfarrei, und das Kloster ist das erste Klarissenkloster im ganzen östlichen Zentralasien.

2011 begannen die Schwestern mit dem Bau ihres Klosters sowie der Kapelle, in der sie die Ewige Anbetung des Heiligsten Altarssakramentes pflegen. Anfangs war es nicht so leicht, eine Baugenehmigung zu erlangen, aber die Schwestern ließen nicht darin nach, Gott im vertrauensvollen Gebet um Hilfe zu bitten, und so konnten sie schließlich mit dem Bau beginnen.

Gruppenfoto mit Klarissenschwestern.

Gruppenfoto mit Klarissenschwestern.

Auch viele Jugendliche kommen zur Anbetung und interessieren sich für das Leben der Schwestern. Außerdem ist das Kloster auch ein Zentrum der Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Religionszugehörigkeit geworden.

Die Schwestern haben uns um Hilfe in Höhe von 5.000 Euro gebeten, um die letzten Arbeiten ausführen zu können, die notwendig sind, damit sie das Kloster beziehen können.

KIN / S. Stein